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Legende: Audio Mit Peter Krummenacher ist der erste Kandidat für die Obwaldner Nationalratswahlen bekannt abspielen. Laufzeit 03:30 Minuten.
03:30 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 17.05.2019.
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Nach Rücktritt von Karl Vogler Der einzige Obwaldner Nationalratssitz ist heiss begehrt

Mindestens drei Parteien wollen den Nationalratssitz von Karl Vogler erben. Seine Partei, die CSP tritt jedoch nicht an.

Seit 2011 sitzt Karl Vogler im Nationalrat - als Vertreter der kleinen Obwaldner Partei CSP gehört er dabei der CVP-Fraktion an. Bereits im August des letzten Jahres kündigte er an, bei den Wahlen im Herbst nicht mehr anzutreten.

So machte sich seine Partei CSP auf die Suche nach einer Person, die den Sitz verteidigen könnte. Im März musste die Partei aber mitteilen, dass keine Kandidatin oder Kandidat gefunden werden könne. Ziel sei es jedoch, eine überparteiliche Kandidatur aufzubauen.

Peter Krummenacher steigt als erster in den Ring

Dies ist offenbar geglückt: Mitte Mai präsentierte ein überparteiliches Komitee den Juristen und Weinbauern Peter Krummenacher als ersten offiziellen Kandidaten für den Obwaldner Nationalratssitz.

Krummenacher gehört zwar der CVP an, wurde aber nicht offiziell von seiner Partei nominiert. Dies, weil die CVP offiziell keinen Anspruch auf den Nationalratssitz erhebt, da sie mit Erich Ettlin bereits den Obwaldner Ständerat stellt.

Dass Peter Krummenacher aus Sarnen nun nicht als offizieller Kandidat seiner Partei antrete, sei nicht gegen seine Partei gerichtet. Krummenacher betont, dies sei auch kein versteckter Versuch der CVP, sich doch noch den Nationalratssitz zu schnappen.

SVP und FDP erheben ebenfalls Anspruch

Damit beginnt sich das Kandidatenkarussell zu drehen: Bekannt ist, dass auch die SVP, die zweitgrösste Partei im Kanton Obwalden nach der CVP, mit einer Kandidatin oder einem Kandidaten antreten wird. Offiziell nominiert hat die Partei noch nicht, Kantonsrat und Agronom Peter Seiler hat aber bereits sein Interesse bekundet.

Ebenfalls antreten wird die Obwaldner FDP, welche seit vier Jahren nicht mehr im nationalen Parlament vertreten ist. Damals verlor die Partei den Ständeratssitz an die CVP. Den Sitz in der grossen Kammer möchte die FDP mit Marco De Col erobern, einem ehemaligen Gemeinderat aus Kerns und Präsident der Schweizerischen Fachlehrervereinigung der Bäcker-Konditor-Confiseure. Nominiert wird am 12. Juni. Zwei Tage später nominiert dann auch die SVP für die Nationalratswahlen.

(SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 06:32 Uhr)

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