Zum Inhalt springen

Header

Video
Das Wallis hat zum ersten Mal eine Ständerätin
Aus Tagesschau vom 03.11.2019.
abspielen
Inhalt

Rieder und Maret gewählt Wallis schickt erstmals eine Frau in den Ständerat

  • In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzt sich die CVP-Frau Marianne Maret gegen SP-Mann Mathias Reynard durch.
  • Damit ist sie die erste Frau überhaupt, die für den Kanton Wallis in den Ständerat einzieht.
  • Der Bisherige Beat Rieder wurde erwartungsgemäss mit dem besten Resultat wiedergewählt.

Dass Beat Rieder wiedergewählt wird, ist keine Überraschung. Wer allerdings den zweiten Sitz holt, war noch nicht klar. Es blieb spannend bis zum Schluss.

Marianne Maret zieht als erste Frau überhaupt für den Kanton Wallis in den Ständerat ein. Die 61-jährige CVP-Grossrätin aus Troistorrents holte rund 1400 Stimmen mehr als ihr politscher Gegner, als SP-Nationalrat Mathias Reynard. Sie profitierte davon, dass sie mit dem bisherigen Ständerat Beat Rieder auf dem Ticket war. Ihre Vorsprung holte die CVP-Kandidatin vor allem im Oberwallis heraus.

Audio
Darum tickt das Oberwallis politisch anders als der französischsprachige Kantonsteil
05:24 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 05.11.2019.
abspielen. Laufzeit 05:24 Minuten.

Zudem ist die CVP mit 35 Prozent nach wie vor die wählerstärkste Partei im Kanton, SP und Grüne haben zusammen rund 27 Prozent. Die beiden Kandidierenden Brigitte Wolf (Grüne) und Cyrille Fauchère (SVP) blieben chancenlos.

Die einzige weibliche Vertretung in Bern

Da am 20. Oktober alle acht Nationalratssitze des Kantons Wallis von Männern besetzt wurden, war Maret die letzte reelle Hoffnung auf einen weiblichen Sitz. Bis zu diesem Zeitpunkt sei die Frauenfrage keines ihrer politischen Kernanliegen gewesen, aber «wir Frauen haben Anrecht auf Vertretung in Bern», sagte Maret im Vorfeld.

Video
Roger Brunner, SRF-Korrespondent: «Die deutschsprachige Minderheit war entscheidend»
Aus Tagesschau vom 03.11.2019.
abspielen

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

70 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Sandra Werle  (Walliser92)
    Die Linken(SP und Grüne) im Wallis haben zusammen gearbeitet gegen ein Bürgerliches Wallis. Die Grüne Kandidatin hat dem SP Kandidaten keine Stimmen gekostet. Da ja ein 2 Ticket für die noch 2 Freien Sitze gemacht wurde.
  • Kommentar von Remo Fischer  (Remo98)
    Für mich als Linker unverständlich warum sich Grüne und Linke nicht auf eine gmeinsame Kandidatur geeinigt haben. Die beiden Kandidaten von Grünen und SP haben zusammen weit mehr Stimmen erhalten als CVP-Mann Rieder! So haben sich die Linken Stimmen aufgeteilt und sind nun jeweils nur an 3. und 4. Stelle.. schade
    1. Antwort von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
      Naja, Sie unterschlagen auch den Umstand, dass die beiden CVP-ler ohne die SVP Kandidatur und mit einer Wahlempfehlung der FDP noch mehr Stimmen gemacht hätten.
  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Also, wer nicht erst seit gestern die Schweizer Politik verfolgt muss wissen, dass SR-Sitze quasi sakrosankt sind, warum auch immer. Die SVP wollte dies bereits durchbrechen, jetzt die Grünen und Linken. Keine Chance.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Werner Christmann: Was heisst her sakrosankt? Die Bevölkerung konnte zwischen 5 Kandidaten auswählen und am Ende gewannen die beiden mit dem höchsten relativen Mehr. Was soll man denn hier anderes tun. Etwa einen Losentscheid? Es ist natürlich schwieriger in einem Majorzsystem gewählt zu werden. Das ist klar. Sie müssen als Kandidat praktisch die Hälfte + 1 Stimme erreichen. Mit einem 10%-Wähleranteil geht das bei Ständeratswahlen nicht.
    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Seit wieviel Jahren besteht im Wallis der Ständerat aus der CVP? Genau seit 150 Jahren.