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Klimastreikerinnen blieben der Urne fern
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 14.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
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Analyse der Wahlen Klimastreikerinnen blieben der Urne fern

Im Frühling, bei den Zürcher Wahlen, zog es viele junge, umweltbewusste Frauen erstmals an die Urne. Die Neuwählerinnen sorgten für die grüne Welle in der Zürcher Politik. Und gaben einen Vorgeschmack auf die grossen Themen dieses Sommers: Die Klimastreiks und der Frauenstreik.

Im Herbst, bei den Nationalen Wahlen, war dann aber wieder alles wie immer: Vor allem Ältere und Männer gingen wählen. Dies zeigt eine Analyse von Statistik Stadt Zürich. Warum wurden bei den Kantonalen Wahlen neue Wählergruppen mobilisiert – bei den Nationalen Wahlen aber nicht?

Wechselwähler machten wohl den Unterschied

Das habe mit der unterschiedlichen Stimmbeteiligung zu tun, erklärt Tina Schmid, welche die Daten ausgewertet hat. «Bei Nationalen Wahlen liegt die Beteiligung jeweils bei fast 50 Prozent, bei den Kantonalen Wahlen nur bei rund einem Drittel – das ist schon etwas anderes, bei einer niedrigen Beteiligung können mehr Neuwähler mobilisiert werden.»

Der Erfolg der Zürcher Grünen und Grünliberalen bei den Nationalen Wahlen 2019 dürfte darum nicht den ökologisch gesinnten Neuwählerinnen zu verdanken sein – sondern gestandenen Wählerinnen und Wählern, die dieses Mal eine ökologischere Partei wählten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Meili  (Arthur Meili)
    Warum muss man beim Streiken immer am Boden liegen?
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  • Kommentar von Stefan Heinen  (Dppf)
    Nicht wählen gehen, sich aber später beschweren... Da wollten einige wohl nur blau machen... Schade, sie hättens in der Hand gehabt...

    Aber auch Streiks (Aufmerksamkeit in den Medien) ist wichtig um auf die Politiker Druck auszuüben. Dies ist aber erst der erste Schritt und das sehen viele nicht ein...
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    1. Antwort von Regula Näf  (Regula Näf)
      'Nicht wählen gehen' ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass die Jugendlichen nicht alle zur Urne gehen konnten, da diese unter 18 Jahre alt waren! Die Diskussionen wurden sicher am heimischen Herd weiter geführt und trugen dazu bei, dass eben so gewählt wurde wie das Resultat nun bekannt ist!
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    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @Stefan Heinen - ich hatte mich schon lange vor den Wahlen "beschwert", weil's keine wirklich wählbaren Kandidat/Innen gab/gibt! Stimmenthaltung ist demokratisches Recht, welches die Rede- und Meinungsfreiheit mit nichten einschränkt!
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Was gleichzeitig bedeutet: Es ist eine Chance für die grünen Politiker, nun zu reüssieren und dabei gleichzeitig die Sorgen ihrer neuen Wählerklientel zu respektiren und nicht alte linke Reflexe zu pflegen. Tun sie das nicht, und erkennt der geneigte Wähle gar Zusammenhänge zwischen ökologischen Zielen und seinen angestammten Sorgen, sind diese Leute ganz schnell wieder weg. Die grüne Welle wäre dann bloss eine grüne einmalige Spülung.
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