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Schlatter oder Noser: Die GLP kann sich nicht entscheiden.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 01.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
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Kampf ums Stöckli Zürcher Grünliberale beschliessen Stimmfreigabe

  • Die Grünliberalen des Kantons Zürich haben für den zweiten Ständerats-Wahlgang Stimmfreigabe beschlossen.
  • Der GLP-Vorstand konnte sich weder für Ruedi Noser (FDP) noch für Marionna Schlatter (Grüne) entscheiden.
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Aus dem Archiv: Wofür steht die GLP?
Aus 10vor10 vom 24.10.2019.
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Für die GLP war es eine eigentliche Schicksalsfrage: Ist die Partei im Grundsatz eher liberal oder doch eher grün? Diese Frage konnte der Vorstand trotz «transparenter Auslegeordnung und einer offenen Debatte» nicht beantworten. Wie er mitteilte, wird er deshalb für keinen der beiden Kandidierenden eine Wahlempfehlung abgeben.

Köppel zog sich zurück

Beide Kandidierenden würden nur einzelne Aspekte der grünliberalen Politik vertreten. Die GLP-Mitglieder könnten deshalb den Kandidaten oder die Kandidatin ihrer Wahl unterstützen. Es stehe ihnen auch frei, sich in einem der beiden Komitees zu engagieren.

Am 17. November kommt es im Kanton Zürich zum Duell zwischen den beiden noch verbliebenen Ständerats-Kandidierenden Noser und Schlatter. Die anderen Kandidierenden, darunter Roger Köppel (SVP) und Tiana Angelina Moser (GLP), haben sich bereits zurückgezogen.

Auf Anhieb gewählt wurde am 20. Oktober erst der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch. Ruedi Noser kam zwar auf den zweiten Platz, verpasste aber das absolute Mehr.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Die ökologisch besorgten Wähler welche nicht die Grünen wählen, weil diese zu sozialistisch sind und die Umweltziele mit Verboten erreichen wollen, statt mit marktwirtschaftlichen Anreizen wie das die Grünliberalen vorschlagen, haben kein Problem mit Noser. Man hätte also konsequent sein und Noser gefahrlos empfehlen können, ohne Angst davor haben zu müssen, deswegen einen einzigen grünliberalen Wähler zu verlieren. Diejenigen, die damit ein Problem haben, sind so oder so bereits bei den Grünen.
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  • Kommentar von Georg Schneider  (Merguez)
    Finde ich gut. Da die glp wirklich genau zwischen FDP und Grüne einzuordnen ist, ist diese Entscheidung nur konsequent. Ich verstehe die Entrüstung einiger Personen hier nicht.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Manchmal muss man Farbe bekennen. Das hat die GLP nun. Jeder weiss nun das sie keine Grüne Partei ist, sondern im Zweifelsfall für die Wirtschaft. Ich habe es vor Jahren vorausgesagt das CVP & FDP enorm Wähler verlieren wird weil sie nie klar, für den Wähler Sichtbar, für oder gegen die EU waren. Das gleiche nun mit der GLP. Es gibt Fragen, die man in einem bestimmten Zeitpunkt klar beantworten muss. Nun war es für viele Wähler wie Grün ist meine Partei. Die GLP hat nun eine Antwort gegeben.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Eigentlich haben 2 Punkte für Frau Schlatter gesprochen Grün & Frau. Dagegen zu wenig Wirtschafts freundlich. Nun kann sich jeder selbst die Frage stellen wie es von einem 2:1 zu einem 2:2 gekommen ist. Ganz einfach, die Wirtschaft steht auch bei der GLP an erster Stelle. Heisst im Zweifelsfall werden sie die Natur für die Wirtschaft Opfern, weil ihr die Wirtschaft wichtiger ist. So einfach ist Mathematik!
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