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«Ich bin froh, dass sich viele Kandidaten um das Amt bewerben»: Ruedi Noser im Interview.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 13.06.2019.
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Zürcher Ständeratskandidat Ruedi Noser ist von grosser Konkurrenz nicht überrascht

Seit vier Jahren vertritt der FDP-Politiker und Unternehmer den Kanton Zürich im Ständerat, zusammen mit SP-Ständerat Daniel Jositsch. Für die FDP des Kantons Zürich war es ein klarer Fall, dass der 58-jährige Noser weiterhin ihr Kandidat ist. Und so hat die FDP Noser bereits im letzten Herbst erneut nominiert. Seither wuchs das Kandidatenfeld und auch bekannte Namen wie Roger Köppel (SVP) und Tiana Angelina Moser (GLP) kämpfen für einen der beiden Sitze. Ruedi Noser ist froh, dass sich profilierte Köpfe um dieses Amt bewerben.

Ruedi Noser

Ruedi Noser

Ständerat (FDP/ZH)

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Ruedi Noser sitzt seit 2015 für die Zürcher FDP im Ständerat. Davor war der Unternehmer zwölf Jahre lang Nationalrat. Er präsidert derzeit die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur.

SRF: Ruedi Noser - macht Sie die neue Konkurrenz nervös?

Es war immer klar in Zürich, dass sich profilierte Persönlichkeiten um dieses Amt bewerben. Es gab hier nie eine Wahl im Schlafwagen, wie dies in anderen Kantonen üblich ist. Und ich bin froh, dass sich gute Köpfe um dieses Amt bewerben.

SRF: Sind Sie nervös?

Nein, nervös ist das falsche Wort. Man hat immer Respekt vor einer Wahl. Die Zürcher Bevölkerung wird zwei Kandidatinnen und Kandidaten wählen können und sie wird hoffentlich zwei wählen, die gut sind. Und ich hoffe, dass ich einer dieser beiden Kandidaten bin; das ist meine etwas lakonisch gemeinte Ausgangslage.

SRF: Bei den Zürcher Regierungsratswahlen ist der neue FDP-Kandidat als Favorit gestartet und hat dann gegen einen jungen Grünen verloren. Wie wollen Sie verhindern, dass Sie das gleiche Schicksal trifft?

Ich habe ja einen ganz anderen Leistungsausweis. Ich habe ja eine Firma aufgebaut im Kanton Zürich, 80 Lehrlinge, eine Familie und fünf Kinder und war schon immer auf den ökologischen Themen sehr aktiv. Und ich bin ein Bisheriger. Ich glaube die Zürcher wissen, was sie an mir haben. Und ich darf selbstbewusst sagen, die letzte Legislatur war die erfolgreichste Legislatur für den Kanton Zürich, die wir in Bern hatten. Und der Ständerat hat einen gewaltigen Einfluss darauf gehabt, dass diese Legislatur so erfolgreich war.

Das Gespräch führte Mirjam Fuchs.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Foletti  (Walter Foletti)
    Es ist durchaus positiv, ja sogar wünschenswert, dass Unternehmer/innen in den Ständerat gewählt werden. Vorausgesetzt aber ist, dass sie sich, ohne wenn und aber für die CH einsetzen. Der Ständerat schielt seit langem zu sehr nach Brüssel weil zu viele „Euroturbos“ dabei sind. Dies ist eine gefährliche Entwicklung, dem unbedingt Einhalt geboten werden muss. Ich hoffe, dass dies im kommenden Herbst bei den Wahlen berücksichtigt wird!
  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Wer nicht eingefleischter Economiefan ist kann Noser nicht wählen. Es würde mich jedoch nicht wundern wenn die lieben Zürcher blind die vorgedruckten Zetteli in die Urne werfen würden.
    1. Antwort von Ruedi Lais  (Ruedi Lais)
      Bei den Zürcher Ständeratswahlen gibt es keine vorgedruckten Wahlzettel, sondern leere.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Immer noch besser Noser als Köppel;-)
    3. Antwort von A. Keller  (eyko)
      Das gleiche gilt für Jositsch. Frische, unverbrauchte Politiker braucht die Regierung und keine Sau Häefeli - Sau Deckeli Kandidaten, alles Sesselkleber seit Jahren. Was soll sich da ändern?
    4. Antwort von Asher Meng  (Ashi)
      Wie so oft versucht Herr Christmann, unwahre falsche Infos zu verbreiten. Lesen hilft Herr Christmann.
    5. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      @keller Der Ständerat istTeil des Parlaments und damit die Legislative. Regierung ist der Bundesrat