Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP) im Ständerat
Legende: Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP) wollen ihre Sitze verteidigen. Keystone
Inhalt

Umkämpfte Ständeratssitze Grosse Konkurrenz für die beiden bisherigen Zürcher Ständeräte

Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP) treten noch einmal an. Ihre Wiederwahl wird kein Spaziergang.

Seit vier Jahren vertreten Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP) den Kanton Zürich im Ständerat. Beide haben bereits früh ihre erneute Kandidatur bekanntgegeben und sind zuversichtlich, wieder gewählt zu werden.

Einfach wird der Wahlkampf jedoch nicht. Vor allem für Ruedi Noser könnte es eng werden, ein zweiter Wahlgang ist wahrscheinlich.

Die beiden Bisherigen

Gleich fünf Kandidatinnen und Kandiaten machen den zwei bisherigen Ständeräten die Sitze streitig, vor allem die Kandidatin der Grünliberalen, Tiana Angelina Moser, hat Chancen.

Mit ihr greift eine erfahrene und national bekannte Politikerin in den Wahlkampf ein. Die Klimadebatte hat der Partei bei den kantonalen Wahlen geholfen und dürfte auch bei den nationalen Wahlen im Herbst eine Rolle spielen. Die GLP-Fraktionspräsidentin politisiert seit 12 Jahren im Nationalrat und will in den Ständerat wechseln. Ihre Nomination muss von der Partei noch bestätigt werden.

Zwei starke Gegnerinnen

Gewisse Chancen kann sich auch Marionna Schlatter ausrechnen. Die Präsidentin der Zürcher Grünen konnte bei den Wahlen im Kanton Zürich ebenfalls von der aktuellen Klimadiskussion profitieren und wurde in den Kantonsrat gewählt.

Die beiden Frauen bieten eine Alternative: Sie vertreten mit ihrem klima- und umweltpolitschen Profil einen anderen Teil der Bevölkerung als die beiden Bisherigen Jositsch und Noser. Die Frage wird sein, wie sehr die aktuelle Sorge ums Klima bis zu den Wahlen im Herbst Thema bleibt und auch, inwiefern die Frauenfrage weiter eine Rolle spielt. Im Ständerat sind Frauen deutlich unterrepräsentiert.

Die Aussenseiter

Auch Nicole Barandun, Präsidentin der Zürcher CVP, kämpft um einen Zürcher Ständeratssitz. Vor allem bei bürgerlichen Frauen wird sie gut ankommen, ihre Wahlchancen dürften aber gering sein. Sie hat bei ihrer Nomination denn auch betont, dass sie den Wahlkampf als Plattform für ihre Partei sieht.

Mit Nationalrat Roger Köppel schickt die SVP einen Kandidaten ins Rennen, der mit seinen Positionen zu Europa- oder Klimafragen stark polarisiert.

Roger Köppel: Mit Dächlikappe gegen den «Klimawahn»

So wird er dem Zürcher Wahlkampf Biss und der SVP Aufmerksamkeit verschaffen. Zu einem Ständeratssitz dürfte es dennoch nicht reichen, obwohl die SVP stärkste Partei ist im Kanton Zürich. Ausserhalb seiner Anhängerschaft werden Köppels Ansichten oft als zu extrem empfunden.

Die EVP hat ihren einzigen Nationalrat Nik Gugger nominiert, auch er hat höchstens Aussenseiterchancen.

(SRF 1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, laufende Berichterstattung)

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?