Wahlen Kanton Nidwalden - Wie setzt sich künftig der Landrat zusammen?
Werden die Grünliberalen ihren Anteil im Nidwaldner Parlament halten oder sogar ausbauen können? Und wird die tiefe Frauenquote steigen? Die Ausgangslage.
Am 8. März wählt Nidwalden sein Parlament neu. Für die 60 Sitze treten 221 Kandidierende an. Die sieben Regierungssitze wurden bereits in stiller Wahl vergeben. Damit stehen allein die Landratswahlen im Zentrum.
Regierungsratswahlen sind schon gelaufen
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Der in stiller Wahl gewählte Regierungsrat (von links): Peter Truttmann (GLP), Therese Rotzer (Mitte), Karin Kayser (Mitte), Othmar Filliger (Mitte), Armin Odermatt (SVP), Michèle Blöchliger (SVP), und Joe Christen (FDP).
Keystone / Urs Flüeler
Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser, Mitte
Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger, Mitte
Baudirektorin Therese Rotzer, Mitte
Landwirtschafts- und Umweltdirektor Joe Christen, FDP
Finanzdirektorin Michèle Blöchliger, SVP
Gesundheits- und Sozialdirektor Peter Truttmann, GLP
Neuer Bildungs- und Kulturdirektor ist Armin Odermatt, SVP. Er wurde neu gewählt, weil er ohne Konkurrenz kandidierte. Die Regierungsratswahlen vom 8. März 2026 entfallen somit.
Die GLP war 2022 die Überraschung und stellt seither eine eigene Fraktion. Sie will ihre fünf Sitze halten oder sogar noch zulegen. Bei den bürgerlichen Parteien bleibt das Kräfteverhältnis offen: In den vergangenen zwei Legislaturen hatte die FDP knapp die Nase vorn und will den Spitzenplatz auch in diesem Jahr verteidigen. Mitte und SVP sind ihr allerdings dicht auf den Fersen.
Schwieriger ist die Lage für Grüne und SP. Sie treten breit an, kämpfen jedoch im konservativ geprägten Kanton traditionell um jede Stimme. Beide Parteien hoffen, ihre heutigen Sitze behaupten zu können.
Am Wahltag – dem Internationalen Frauentag – steht auch der Frauenanteil im Fokus. Während Linke, GLP und Mitte viele Frauen auf ihren Listen haben, tun sich SVP und FDP weiterhin schwer, genügend Kandidatinnen zu finden.
Abstimmungsdossier
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Legende:
SRF
News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 8. März 2026.