Vor vier Jahren verlor die FDP ihren Sitz in der Obwaldner Regierung an die Mitte. Nun will sie zurück in das fünfköpfige Gremium. Die SVP will den Sitz ihres abtretenden Regierungsrats Daniel Wyler verteidigen.
Die vier Bisherigen sitzen fest im Sattel, in der letzten Legislatur leisteten sie sich keine grösseren Fehler. Das Rennen um den freiwerdenden Sitz dürften die FDP und die SVP unter sich ausmachen.
Das sind die Kandidierenden für die Regierung:
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Bild 1 von 6. Marius Küchler (FDP). Der Finanzanalyst ist bei der Nidwaldner Kantonalbank als Leiter Handel und Wertschriften angestellt. Er ist 34 Jahre alt und lebt in Kerns. Bildquelle: Marius Küchler.
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Bild 2 von 6. Franziska Kathriner (SVP). Die Treuhandexpertin aus Sarnen ist 55 Jahre alt und arbeitet als stellvertretende Abteilungsleiterin beim Nidwaldner Steueramt. Bildquelle: Franziska Kathriner.
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Bild 3 von 6. Christoph Amstad (Mitte). Der 52-Jährige ist seit zehn Jahren Regierungsrat im Kanton Obwalden. Er ist Vorsteher des Sozial- und Sicherheitsdepartements. Bildquelle: Christoph Amstad.
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Bild 4 von 6. Josef Hess (parteilos). Der 65-Jährige ist seit neun Jahren Vorsteher des Departements für Bau und Raumentwicklung. Bildquelle: Josef Hess.
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Bild 5 von 6. Christian Schäli (CSP). Der Kultur- und Bildungsdirektor ist seit acht Jahren in der Regierung und 51 Jahre alt. Bildquelle: Christian Schäli.
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Bild 6 von 6. Cornelia Kaufmann (Mitte). Die Obwaldner Finanzdirektorin ist seit vier Jahren im Regierungsrat. Sie ist 47 Jahre alt. Bildquelle: Cornelia Kaufmann.
Die SVP hat mit Franziska Kathriner eine Kandidatin nominiert, die seit zwei Jahren im Obwaldner Kantonsparlament politisiert. Gleich lang amtet sie schon als Gemeinderätin in Sarnen. «Ich engagiere mich seit über zwanzig Jahren für die SVP Obwalden. Ich kenne den Politbetrieb gut», sagt sie zu ihrer Erfahrung.
Auch FDP-Kandidat Marius Küchler sitzt seit zwei Jahren im Obwaldner Kantonsparlament. Der Finanzanalyst führt seine berufliche Erfahrung im Bankbereich ins Feld. «Weiter habe ich verschiedene Stationen im Militär durchlaufen und zum Schluss 250 Personen geführt. Auch davon profitiere ich.»