Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Wegen Aerosolen Corona-Taskforce empfiehlt Masken in Innenräumen trotz Abstand

Video
Aus dem Archiv: Aerosol-Experte Prévôt zur Gefahr durch Aerosole
Aus 10 vor 10 vom 09.07.2020.
abspielen

Mit der kälteren Jahreszeit und häufigeren Aktivitäten drinnen steige möglicherweise die Bedeutung der Übertragung des Coronavirus über sogenannte Aerosole, schreibt die Covid-19-Science-Taskforce des Bundes in ihrem neusten «Policy Brief», Link öffnet in einem neuen Fenster.

Was sind Aerosole?

Box aufklappenBox zuklappen

Aerosole sind Schwebeteilchen. Sie sind kleiner als Tröpfchen und bleiben für einige Zeit in der Luft.

Noch ist unklar, wie bedeutend Aerosole bei der Übertragung von Sars-CoV-2 tatsächlich sind. Der Expertengruppe zufolge zeigte sich aber, dass Aerosole bei Superverbreitungsereignissen in Innenräumen mit schlechter Belüftung und insbesondere mit Aktivitäten wie Reden, Singen, Schreien und körperlicher Betätigung eine wichtige Rolle spielten.

Nur kurze Aufenthalte in schlecht belüfteten Räumen

Die Experten raten Menschen zum Tragen von Gesichtsmasken in Innenräumen trotz Mindestabstand von 1.5 Metern, insbesondere in schlecht belüfteten Räumen, in denen man sich längere Zeit aufhält. Weiter empfahlen sie eine angemessene Lüftung, grosse Menschenansammlungen in Innenräume zu vermeiden, nur kurze Aufenthalte in schlecht belüfteten Räumen und möglichst den Verzicht auf Aktivitäten mit hohem Aerosol-Ausstoss.

Systematisches Lüften sei wichtiger in der kalten Jahreszeit, wenn Fenster eher geschlossen und Räume geheizt seien sowie soziale Aktivitäten drinnen stattfinden würden, schreibt die Taskforce. In vielen Fällen sei das kurze Öffnen der Fenster in regelmässigen Abständen die einfachste Form von Belüftung.

Tagesschau, 28.10.20, 19:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

108 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Kurt Looser  (Dremel)
    Jetzt kommt die Durchseuchung praktisch von alleine voran. Gegen Aerosole wirken die Masken der Anderen nichts, da kann man glauben was man will.
    Ich hatte mich schon im Sommer gefragt wie die Grippesaison wird? Ich dachte mir Anfeindungen wegen Schnupfen würde schlimm, aber der Stand des Unwissens und deren Auswirkungen hatte ich wohl verdrängt.
  • Kommentar von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
    Aktuelle Untersuchungen der Maskenwirkung siehe Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2020/04/20201026_aeromask.html.

    Gute Visualisierung Einzel-Effekt sowie Zusammenwirken Maske / Lüften / Abstand in verschiedenen Räumen (Zimmer, Bar, Schulzimmer) hier: https://english.elpais.com/society/2020-10-28/a-room-a-bar-and-a-class-how-the-coronavirus-is-spread-through-the-air.html
  • Kommentar von Jürg Sand  (Jürg Sand)
    Ich frage mich, ob bei dieser lebensbedrohlichen Sachlage nicht einfach alle zuhause bleiben sollten. Die Wirtschaft (ist eh zu überwindender Kapitalismus) wird doch für ein paar Monate auf uns verzichten können. Die Frage ist nur, wann können wir uns wieder ins Freie wagen und wie lange reichen die Notvorräte.