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BLS-Züge unterwegs
Aus News-Clip vom 14.02.2019.
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Wegen hängigem Verfahren BLS will Fernverkehrslinien doch nicht übernehmen

  • Das Berner Bahnunternehmen BLS will zwei Fernverkehrslinien, welche ihm das Bundesamt für Verkehr (BAV) vor einem Jahr zusprach, nun doch nicht übernehmen.
  • Es handelt sich um die Linien Bern-Biel und Bern-Burgdorf-Olten.
  • Die BLS plant das Jahr 2020 ohne Fernverkehr.
  • Das Bahnunternehmen begründet den Entscheid mit einem Verfahren, welches vor dem Bundesverwaltungsgericht hängig ist.

Laut BLS hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, einer Beschwerde der SBB gegen die Erteilung der Fernverkehrskonzession für die beiden Linien an die BLS die aufschiebende Wirkung nicht zu entziehen.

Warten auf definitiven Entscheid

Daher könne der Wechsel der beiden Linien von der SBB zur BLS erst erfolgen, wenn das Bundesverwaltungsgericht in dieser Angelegenheit definitiv entschieden habe. Auch bei einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in ihrem Sinn könne sie die beiden Linien erst beim Fahrplanwechsel im Dezember 2020 übernehmen, nicht im Dezember 2019, so die BLS.

Im Juni vergangenen Jahres hatte das BAV die beiden Interregio-Linien der BLS zugesprochen. Die SBB sprachen in der Folge von einem verkehrspolitisch bedeutenden Systemwechsel und reichten gegen die Konzessionsvergabe Beschwerde ein.

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Aus dem Archiv: Der BLS-Chef erklärt den Stellenabbau
03:35 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 07.11.2018.
abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Die BLS-Verantwortlichen bekamen offenbar "Schiss", als sie die beiden von den SBB zugesprochenen Regio-Express-Zugs-Linien (Bern-Biel und Bern Olten) vorbereiten wollten! Ihre Begründung, das Bundesverwaltungsgericht müsse noch entscheiden, ist unehrlich und kaum nachvollziehbar! Nun, die BLS macht die Büez als Regional-Zugs-Anbieter sehr gut und investiert laufend in neue Züge und die Infrastruktur! Die SBB, anderseits, hat viel Erfahrung im Fernverkehr und das Rollmaterial dazu ist vorhanden!
  • Kommentar von Martin Hess  (MH)
    Nur peinlich wie isch staats/kantonsnahe Bahnunternehmen bekämpfen anstatt sinnvoll zusammenzuarbeiten und so den Nutzen für den Kunden zu erhöhen.
  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Dieser Fisch war vermutlich doch etwas zu groß für die Bern-Lötschberg-Simplon Bahn. Schuster bleib bei deinen Leisten!
    1. Antwort von Martin Egger  (Martin Egger)
      Lesen Sie doch zuerst den Artikel, bevor Sie ihn kommentieren, Herr Heim. Man muss allerdings zugeben, dass einen der Titel des Artikels in die Irre führt.