Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Wegen Pannenzug FV Dosto SBB muss Züge mieten

  • Wegen der Probleme mit dem Doppelstock-Zug FV Dosto hat die SBB zwei Zug-Kompositionen bei der Südostbahn gemietet.
  • Die Bahn hofft, so die angespannte Lage beim Rollmaterial zu entschärfen.
  • Inzwischen sind 15 der neuen Doppelstockzüge im Einsatz.
Video
Aus dem Archiv: Immer wieder Ärger mit FV Dosto
Aus Tagesschau vom 17.04.2019.
abspielen

Die SBB hatten im vergangenen Jahr einen Rollmaterial-Ausschuss gebildet, um sich nach Möglichkeiten umzuschauen, allenfalls Rollmaterial zuzumieten, wie die SBB einen Bericht der Tamedia-Medien bestätigten.

Über die Möglichkeit, bei der Südostbahn zwei Zugskompositionen zu mieten, hatte vor zwei Wochen bereits die «Zürichsee-Zeitung» berichtet. Dieses Mietgeschäft wird nun vollzogen, um drohenden Rollmaterialengpässen vorzubeugen.

21 Züge bis Juni

Die Einführung des verspäteten und pannenanfälligen Bombardier-Zugs FV Dosto schreitet derweil voran. Diese Woche konnten die SBB zwei weitere Züge übernehmen, vergangene Woche einen. Derzeit sind 15 der 62 für drei Milliarden Franken bestellten Doppelstockzüge im Einsatz. Bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni sollen es laut SBB 21 Züge sein.

Der Zug ist nach Verzögerungen bei der Konstruktion und nicht behindertengerechter Ausstattung, wegen Türstörungen und Problemen im Führerstand noch nicht wie geplant im Einsatz.

Durch die verspätete Auslieferung der Fernverkehrszüge FV Dosto überschneidet sich die Einführung verschiedener Beschaffungen. So werden mit dem Stadler-Rail-Zug «Giruno» für die Nord-Süd-Verbindung und den «Flirts» für die Genfer S-Bahn gleichzeitig weitere neue Züge in Betrieb genommen.

Neues Drei-Milliarden-Beschaffungsprojekt

Und bereits steht das nächste grosse Beschaffungsprojekt an. Als nächste Rollmaterialbeschaffung sollen die einstöckigen Züge des Regionalverkehrs schrittweise ersetzt werden, da die ersten dieser Züge laut SBB in absehbarer Zeit das Ende ihrer Einsatzdauer erreicht haben.

Dabei geht es wiederum um ein Beschaffungsvolumen von rund drei Milliarden Franken. Die SBB wollen aber keinen komplett neuen Zug bestellen, sondern auf Fahrzeugplattformen setzen, die bereits erfolgreich im Einsatz stehen. Das werde die Beschaffung einfacher und günstiger machen, schreiben die SBB. Je nach Einsatzort könnten die Züge innen anders ausgerüstet werden und mehr oder weniger Sitzplätze aufweisen.

Die ersten neuen Züge werden voraussichtlich 2023 eingesetzt. Gemäss dem aktuellen Stand der Planung ist ihr Einsatz in der Ostschweiz und im Wallis vorgesehen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Die Schweiz ist einmal in Eisenbahntechnik führend gewesen. Dass das heute nicht mehr so ist, hat auch mit dem seinerzeitigen Lieferungsmonopol zu tun. Man musste sich ja nicht anstrengen, die Aufträge waren gewiss - und so hat man den Fortschritt verschlafen, währenddem man im Ausland innovativer war.
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Klar Herr Matzler, so innovativ wie Bombardier! Es geht aber vorallem um "Zuverlässigkeit und Qualität" und ist das Bahn Ausland nicht gerade mit "Ruhm bekleckert"!
  • Kommentar von Roger Kaufmann  (Restrealitaet)
    Keine Angst: Herr Meyer schaffte es, die S-Bahn Berlin kaputtzumachen, er schafft es auch die SBB zu bodigen.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Es war einmal eine SBB, die produzierte ihr Rollmaterial in heimatlichen Landen. Die Züge , handwerklich gefertigt, funktionierten zuverlässig. Die SBB waren eine berühmte Eisenbahngesellschaft made in Schwizerland. Dann brachen andere Zeiten an.....
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      …handwerklich gefertigt… heisst kleine Serien und schweineteuer.

      Die "anderen Zeiten" wurden angebrochen dank dem Sparfimmel in der Politik, gerade von den Kreisen, die heute nach Heimatschutz schreien…