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Genf erlässt Fahrverbote für Abgasschleudern
Aus Schweiz aktuell vom 23.01.2020.
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Wegen Smog Fahrverbot für Abgasschleudern in Genf

  • Der Kanton Genf hat aufgrund der hohen Feinstaubbelastung erstmals sein neues Anti-Smog-Dispositiv angewendet.
  • Die Stadt beschränkt den Zugang für Fahrzeuge mit hohem Emissionsausstoss.
  • Zudem wird das Tempolimit auf der Umgehungsautobahn auf 80 Kilometer pro Stunde reduziert.

Am 15. Januar war in Genf eine neue Regelung in Kraft getreten, welche die erhöhten Werte der Luftverschmutzung bekämpfen soll. Gemäss der neuen Verordnung wird die Zufahrt zum Stadtzentrum ab einem bestimmten Belastungswert zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr für Fahrzeuge mit hohem Ausstoss gesperrt.

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Die Polizei kontrolliert die Autofahrer
Aus News-Clip vom 23.01.2020.
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Betroffen ist fast die ganze Stadt Genf sowie ein Teil der Gemeinden Carouge, Cologny, Lancy und Vernier.

Verschiedene Kleber je nach Ausstoss

Wer mit dem Auto in Genf fahren will, muss bis Ende März beim Strassenverkehrsamt die Umweltplakette «Stick’AIR» für 5 Franken kaufen. Personen-, Lastwagen, Busse und Motorräder werden je nach Emissionen in sechs Kategorien eingeteilt und erhalten einen Kleber in verschiedenen Farben.

Laut den Behörden dürfen heute nur Elektroautos (Kategorie 0) und Autos mit Klebern der Kategorien 1 bis 4 fahren. Fahrzeuge der Kategorie 5 müssen in der Garage bleiben. Bis Ende März werden Verstösse nicht gebüsst. Danach drohen Bussen von 500 Franken.

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Strub  (STR)
    Lasst die schlimmen bösen Autos in der Garage und fliegt nach Genf.
    ......solange die Piloten, ohne Umweltplaketten an den Scheiben noch zum Cockpit raussehen ;-)
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  • Kommentar von Norbert Schnidrig  (3646)
    Der reinste Kindergarten. Und am Freitag sind alle auf der Strasse. Quo Vadis liebes Europa??
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  • Kommentar von Dominique Klein  (DomKe)
    Autos werden seit langer Zeit immer grösser, kräftiger und schneller. Für die Gesellschaft bedeutet das enorme Kosten: Umweltbelastung, weniger Raum in den Innenstädten, Lärm und nicht zuletzt eine Gefährdung für Fussgänger und Velofahrer. Innovative Anreizsysteme machen deshalb Sinn diesem Trend entgegenzuwirken.
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    1. Antwort von David Steiner  (MLE)
      Das ist ein Irrglaube. Moderne Autos werden immer umweltschonender, leiser und dank Assistenzsystemen vor allem auch sicherer für Fussgänger und Velofahrer. Mein Auto erkennt bspw. Fussgänger und Velos und reagiert automatisch, falls ich mal jemanden übersehen würde. Dass Autos Platz benötigen stimmt, aber daran ändert auch die - notabene überhaupt nicht innovative - Umweltplakette etwas. Park & Rail wäre hier die Lösung.
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    2. Antwort von Urs Fries  (Stickel)
      Polemik pur. Moderne Dieselfahrzeuge stossen hinten nachweislich sauberere Luft aus, als sie vorne ansaugen. Wer auf anraten von grüner Seite vor Jahren einen Diesel gekauft hat, wird jetzt an den Pranger gestellt. So wird es in absehbarer Zeit auch Fahrern von Elektrofahrzeugen gehen. Die Grünen haben die Argumente schon bereit.
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