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Windpark Sainte-Croix VD Bundesgericht: Windpark-Beschwerden in meisten Punkten abgewiesen

  • Das Bundesgericht weist die Beschwerden im Zusammenhang mit dem Windpark-Projekt Sainte-Croix im Kanton Waadt in den wesentlichen Punkten ab.
  • Das Bundesgericht bestätigt damit weitestgehend den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Waadt.
  • Die Baubewilligung und die Genehmigung des Nutzungsplans werden aber mit zwei geringfügigen zusätzlichen Auflagen ergänzt.
  • Private sowie Umweltorganisationen hatten unter anderem das Risiko von irreversiblen Schäden für die Vogelwelt geltend gemacht.
Audio
Aus dem Archiv: Wind-Energie – viel Potenzial liegt noch brach
aus Trend vom 19.01.2019.
abspielen. Laufzeit 26 Minuten 57 Sekunden.

An der Beschwerde beteiligte Umweltorganisationen waren unter anderem Bird Life Schweiz, Helvetia Nostra und die Vereinigung für den Schutz von Gittaz und des Mont-des-Cerfs.

Die Beschwerdeführer richteten sich gegen ein Urteil des Waadtländer Verwaltungsgerichts vom November vergangenen Jahres. Darin gewichtete das Gericht das Interesse an erneuerbaren Energien höher als den Schutz der Landschaft und der Umwelt. Das Bundesgericht bestätigt nun die Vorinstanzen, und dass in diesem Fall das nationale Interesse an erneuerbaren Energien wichtiger sei.

Zwei Auflagen zum Schutz der Vögel ergänzt

Das Bundesgericht weist zwar die Beschwerde in wesentlichen Punkten ab, in zwei untergeordneten Punkten heisst es die Beschwerden aber gut. Zwei zum Schutz der Brutvögel und Zugvögel verlangten Massnahmen, die sich auf Lärmemissionen bezogen, seien zu ergänzen. So muss beispielsweise eine Strasse statt bis Ende März bis Ende Mai geschlossen bleiben.

Windräder und Himmerl
Legende: Oberhalb von Sainte-Croix ist ein Windpark mit sechs Windrädern geplant, jedes davon 150 Meter hoch. Keystone / Symbolbild

Nicht zu beanstanden ist laut Bundesgericht, dass die Baubewilligung nur kurz nach der Genehmigung des Nutzungsplans erteilt wurde, zumal beide ohne Einschränkung durch die Beschwerdeinstanzen geprüft werden konnten.

Erfolglos blieben weiter die Einwände gegen den fraglichen Standort mit Blick auf den Natur- und Heimatschutz. Gemäss Umweltschutzgesetzgebung sind gewisse Beeinträchtigungen schutzwürdiger Lebensräume zulässig, soweit sie unvermeidbar sind, die Anlage ein überwiegendes öffentliches Interesse erfüllt und nicht an einem anderen Standort realisiert werden kann.

SRF 4 News; 21.4.21; 12 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Bechtel  (wernib)
    Bei der Windenergie, so gut mir es auch gefällt zum Anschauen, gibt es 2 gravierende Mängel. Die Lärmemissionen und Vibrationsemissionen. Wobei etwa 30 % der Bevölkerung sensibel darauf reagiert.
    Der Wind nicht dann, wenn man den Strom braucht. Dazu sind enorme Speicherkapazitäten nötig, welche CO2 intensiver sind, und zusammen mit Solarspeicher jeglichen finanziellen Rahmen sprengen. Das geht in die Billionen. Berücksichtigt ist, dass Solar dazu den Speicherbedarf um 60 % vermindert.
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Immerhin kann man die 1000 Windräder praktisch Rückstandsfrei wieder entsorgen, wenn denn 1 neues, modernes Atomkraft wieder für genug Netzstabilität und Versorgungssicherheit sorgt.
  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Wer gedacht hat, Energiewende Ja, wir müssen ja nur paar Windräder und mehr PV montieren muss sich schon fragen ob Er/Sie noch klaar denken kann. Die Energieausbeute ist so gering pro verbaute Fläche dass millionen Tonnen Material verbaut werden müssten, auch hier es ist wie Elektroautos einfach ein Puzzle Teil von vielen. Wollen wir wirklich 20'000 Windräder aufstellen oder eine PV Pflicht für jedes Dach auf kosten des Eigentümers natürlich in der Schweiz?
    Sorry,da müssen bessere Lösungen her