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Postchef Urs Schwaller geht
Aus Tagesschau vom 11.03.2021.
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«Zeitpunkt passt» Urs Schwaller tritt als Post-Präsident zurück

  • Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller wird sein Amt per 1. Dezember abgeben.
  • Der frühere CVP-Ständerat übernahm das Präsidium der Post im April 2016.
  • Das teilt die Post bei der Präsentation ihres Jahresergebnisses mit.

Der Zeitpunkt für den Rücktritt passe sowohl für die Post als auch «für mich», lässt sich Noch-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller in einer Mitteilung zitieren. Fehler aus der Vergangenheit seien konsequent aufgearbeitet und «weitreichende Massnahmen implementiert» worden. Zudem sei unter seiner Ägide in die Zukunftsfähigkeit der Post investiert worden, weshalb er das Präsidium «mit einem guten Gefühl» weitergebe.

Mit heute 68 Jahren ist auch für mich persönlich der richtige Moment gekommen, bewusst beruflich kürzerzutreten.
Autor: Urs SchwallerVerwaltungsratspräsident Post

«Mit heute 68 Jahren ist auch für mich persönlich der richtige Moment gekommen, bewusst beruflich kürzerzutreten», fasst Urs Schwaller seinen Rücktrittsentscheid zusammen. Nun werde der Bundesrat die Nachfolge bestimmen und dem Verwaltungsrat zur Wahl vorschlagen. Die Generalversammlung, die darüber entscheidet, findet Ende April statt.

Deutlich tieferes Jahresergebnis trotz Paketboom

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Post einen Konzerngewinn von 178 Millionen Franken. Das sind 77 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Als Grund für den Rückgang nennt die Post bestehende Trends, namentlich den Rückgang der Briefmengen und die Negativzinssituation bei der Postfinance.

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Corona-Krise und die Schweizer Post
Aus Tagesschau vom 11.03.2021.
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Weiter nennt das Unternehmen auch die Corona-Pandemie, die weniger Briefe und weniger Schaltergeschäfte mit sich gebracht habe. Die Effekte der Pandemie haben das Jahresergebnis insgesamt mit 139 Millionen Franken belastet, teilt die Post mit.

Zwar habe die Post im Coronajahr 2020 rund 23 Prozent mehr Pakete zugestellt. Dieser regelrechte Paketboom habe das Betriebsergebnis in der Tochter Postlogistics um 73 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr steigen lassen. Doch die grossen Paketmengen hätten die Auswirkungen auf andere Bereiche des Konzerns nicht kompensieren können, schreibt die Post.

SRF 4 News, 11.03.2021, 09.30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Furrer  (rico1)
    Ob Kompetent oder Inkompetent, der Vetterliverein der Mitte spült sie alle an die gut bezahlten Futtertröge des Bundes. Auch er noch ein Ueberbleibsel aus der Leuthard/Darbelay Ära....
  • Kommentar von René Widmer  (Widmer)
    Kein mit Steuergeldern oder von Staatsbetrieben Angestellter sollte länger als bis 65 im Amt bleiben dürfen. Ausser auf eherenamtlicher Basis ohne Spesen und Lohn.
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Dieser offizielle Rücktritt hinterlässt bei mir einen etwas fahlen Geschmack. Aus meinem Verständnis hätte Urs Schwaller nach dem Postautotheater die Konsequenzen ziehen sollen. «Fehler aus der Vergangenheit seien konsequent aufgearbeitet und «weitreichende Massnahmen implementiert» worden.» Das hätte wahrscheinlich auch ein Nichtinvolvierter zustande gebracht. Ich sehe ihn in der gleichen Verantwortung wie die abgetretene Frau Ruoff.