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Das Glencore-Gebäude steht links im Bild, vorne rechts im Bild steht eine Tafel mit dem Schriftzug Glencore drauf.
Legende: Keystone
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Aktie legt kräftig zu Glencore fördert mehr Kohle und Öl

  • Der weltweit grösste Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im vergangenen Jahr mehr Kohle und Öl gefördert als im Vorjahr.
  • Dafür ging die Produktion von Kupfer, aber auch von Silber und Gold zurück.
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Aus dem Archiv: Glencore steht vor Gericht
Aus Rundschau vom 12.06.2019.
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Die Kohleförderung stieg um 8 Prozent auf 139.5 Millionen Tonnen, wie aus dem Produktionsbericht von Glencore hervorgeht. Der Anstieg wird hauptsächlich mit der Übernahme der Kohleminen HVO (im Mai 2018) und Hail Creek (August 2018) begründet. Die Kohle wurde zu einem durchschnittlichen Preis von 71 Dollar pro Tonne verkauft.

Öl wurde mit 5.5 Millionen Fass gar 19 Prozent mehr zutage gefördert. Dies widerspiegle die Bohrmassnahmen im Tschad und erstes Öl aus dem Bolongo-Feld in Kamerun.

Neuer Verwaltungsrat

Die Kupferproduktion sank dagegen um 6 Prozent auf 1.37 Millionen Tonnen. Etwa die Hälfte des Rückgangs betraf dabei die afrikanischen Kupferanlagen, wie es heisst.

Auch für das laufende Jahr rechnet Glencore mit einer erneut geringeren Kupferförderung. Auch die Kohleproduktion dürfte 2020 den eigenen Prognosen zufolge etwas tiefer ausfallen. Die Ölförderung dürfte hingegen weiter zunehmen.

Gleichzeitig mit dem Produktionsbericht vermeldete Glencore zudem eine Personalie: Kalidas Madhavpeddi wurde per sofort als non-exekutiver Verwaltungsrat ernannt. Dieser sei unter anderem von 2008 bis 2018 CEO von China Molybdenum International (China Moly) gewesen, hiess es in einer separaten Mitteilung.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Als Außenstehender wundert man sich über überhaupt nichts mehr. Wenn man sich den Wiki Eintrag zu diesem Laden anschaut, ist der Kritik Teil länger als der Rest. Was würde eine Konzerverantwortungsinitative konkret ändern ? Ich vermute mal nicht allzu viel.
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Glencore... die sind clever...Sie machen weiter.. einfach soo??? Mitnichten .... Die Bevoelkerung dieses Planeten waechst rasant.. und Energie wird immer mehr gebraucht... ob wir wollen oder nicht...
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Glencore gehört zu den grossen Naturverschmutzern. Gegen Geld werden die Umwelt und das Klima noch mehr geschädigt. Der Verdienst einiger reicher Konzernherren steigt weiter an. Die Arbeiterschaft wird weitgehend ausgebeutet.Fast fühlt man sich an alte "Feudalherrenzeiten" erinnert, wo die Arbeitenden weitgehend "Ware" waren, die die Oberschicht "befriedigen" mussten.Es bräuchte im Grund menschlichere Grundregeln für die freie Markwirtschaft und Alternativen zu Kohlkraftwerken und dergleichen.
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