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Angestellt oder nicht? Arbeitsgericht in Lausanne gibt Ex-Uber-Fahrer recht

  • Ein ehemaliger Uber-Fahrer hat vor dem Lausanner Arbeitsgericht einen Prozess gegen den Fahrdienstvermittler Uberpop gewonnen.
  • Er gilt damit als Angestellter des Weltkonzerns.
  • Das erstinstanzliche Urteil ist für Uber ein Rückschlag und könnte bei Bestand weitreichende Folgen haben.
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Aus dem Archiv: Teilsieg für Uber vor Gericht
Aus 10 vor 10 vom 23.07.2018.
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Für das Gericht ist die Verbindung zwischen Uber und seinen Fahrern vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Dies berichten die Sonntagszeitung und Le Matin Dimanche.

Eine niederländische Tochtergesellschaft des US-Unternehmens muss dem Waadtländer Kläger demnach eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Entlassung sowie für den Urlaub zahlen, auf den er Anspruch gehabt hätte.

Folgen nun weitere Klagen?

«Dieser Fall ist sehr wichtig», sagte der Anwalt des Fahrers den Zeitungen, denn «das Urteil kann viele Menschen dazu motivieren, dasselbe zu verlangen». Wird das Urteil rechtskräftig, muss das Unternehmen für die Fahrer Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherung, Krankheitstage und Urlaub bezahlen.

Uber kann beim Kantonsgericht und dann beim Bundesgericht Berufung einlegen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    Die Zürcher Taxi 777 haben auch kein einziges Fahrzeug und sind ledigichlich eine Zentrale wie Uber auch. Natürlich sind die Kosten die jeder Fahrer jeden Monat abliefern muss an die Zentrale viel zu hoch. Aber die Stadt ZH und Politiker haben das einfach immer ignoriert. Punkt die Unterschiede zu Uber sind also gering.
    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Das es mit den Taxidiensten in Zürich nicht zum Besten steht mag wohl sein, Herr Asher. Hat aber nichts mit der Tatsache zu tun, dass Uber-Fahrer arbeitsrechtlich und sozialrechtlich Arbeitnehmr und unselbständig Erwerbende sind. Unabhängig was Uber findet oder nicht.
    2. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Die Unterschiede sind alles andere als gering.

      Die Taxizentrale macht das Dispatching (das ist gleich), aber die Taxizentrale kassiert NICHT den Fahrpreis und bezahlt dann (vielleicht) die Fahrer. Die Taxizentrale will auch nicht aktiv den öV abmurksen.
  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Endlich geht man gegen dieses Übel vor und macht dieses Weltgeschwür, die nur Gewinne wollen und keine soziale Verantwortung haben, haftbar!
    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Es wird niemand gezwungen für Uber zu fahren...
  • Kommentar von Marti Müller  (marchman)
    So ein Schwachsinn.. Wenn ich was bei Ebay verkaufe, hab ich da auch Anspruch auf Ferien?
    Jeder weiss genau was er eingeht wenn er die AGBs akzeptiert.
    jetzt muss man halt wieder auf die überteuerten Taxis zurückgreifen
    1. Antwort von Jonny Berger  (Landkind)
      "etzt muss man halt wieder auf die überteuerten Taxis zurückgreifen" Ja, Herr Müller, dann müssen Sie halt auf die "überteuerten" Taxis zurückgreifen, wenn man anscheinend nur so sicherstellen kann, dass die Fahrer einigermassen anständig bezahlt werden und auch die Sozialabgaben entrichtet werden. Warum sind die UBER-Taxis denn so billig (billig ja für UBER, aber nicht günstig für die Gesellschaft)? Schon mal ernsthaft darüber nachgedacht? UBER und Co. dürfen nicht die Zukunft sein!