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Bilanz 2020 SNB schreibt rund 21 Milliarden Franken Gewinn

  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das Jahr 2020 einen definitiven Gewinn von 20.9 Milliarden Franken aus (Vorjahr: 48.9 Milliarden Franken).
  • Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug 13.3 Milliarden, auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 6.6 Milliarden Franken.
  • Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug 1.3 Milliarden Franken, wie die SNB mitteilt.
  • Die SNB hatte bereits Anfang Januar einen provisorischen Gewinn von rund 21 Milliarden vermeldet.
Video
Aus dem Archiv: SNB-Präsident Jordan im «ECO»-Studio
Aus ECO vom 01.02.2021.
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Die Nationalbank erhöhte die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 7.9 Milliarden Franken. Nach Berücksichtigung der vorhandenen Ausschüttungsreserve von 84 Milliarden Franken resultiert ein Bilanzgewinn von 96.9 Milliarden Franken.

6 Milliarden Franken für Bund und Kantone

Dies ermöglicht eine Dividendenzahlung von 15 Franken pro Aktie, was dem im Gesetz festgesetzten maximalen Betrag entspricht, sowie eine Gewinnausschüttung an Bund und Kantone von neu insgesamt 6 Milliarden Franken.

Die höhere Gewinnausschüttung wird aufgrund der neuen Vereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und der SNB von Ende Januar vorgenommen. Sie ersetzt die Vereinbarung für die Geschäftsjahre 2016 bis 2020 aus dem Jahr 2016 sowie die Zusatzvereinbarung aus dem Jahr 2020. Der auszuschüttende Betrag von insgesamt 6 Milliarden Franken geht zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone.

Nach diesen Auszahlungen wird die Ausschüttungsreserve laut SNB 90.9 Milliarden Franken betragen.

SRF 4 News, 1.3.2021, 8 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Mark Weber  (markweber)
    Dasi ist kein Grund zum Jubeln. Jeden Notenbank, die bisher seriös gewirtschaftet hat, kann so Gewinn machen. Die Notenbank kann die Währung schwächen, so viel sie will. Es ist am Ende eine Umverteilung von Sparern (und vor allem von den Pensionskassen, denn dort können die Leute nicht auf Realwerte ausweichen) zu den Schuldnern. Als Nebenprodukt kommt für die SNB ein Gewinn heraus - allerdings mit sehr grossen Risiken, wenn sich die Lage einmal 0destabilisiert.
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Wenn das Welt BIP 2020 um 4,5 Prozent gesunken ist, die Weltschulden um ca 8 Prozent gestiegen und die Weltbevölkerung auch gestiegen ist, dann hat sich die Pro Land und Kopf Bilanz auch um sicher 10 - 15 Prozent verschlechtert. Diese Zahlen sind nicht unrealistisch. Nur mit völlig neuen Instrumenten wie Digitalem Zentralbankgeld, und Grundeinkommen, sowie neuen schnelleren Steuerungsmöglichkeiten und gerechteren Steuern können wir das abfedern. Inflation und 3 Welle als Notlösung sind möglich.
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Kompliment, Nur es tut mir leid, das wird in einem Jahr kaum mehr so aussehen, denn das 2021 wird noch um einiges schwieriger. Wer den Crash von 2008 verstehen will der muss einfach The Big Short schauen, da ist der Hauptakteur Michael Perry, er ist sich seiner Sache - das ein Big Crahs kommt - so sicher, dass er A. Gegen den Amerikanischen Staat Wettet und weil es noch keine Produkte gibt B. diese bei Goldman Sachs erst einmal erzeugen muss. Micheal Perry sagt jetzt eine Hyperinflation voraus.
    1. Antwort von Simon Schmid  (Don Simon)
      Ich glaube sie meinen Michael Burry, einen bekannten Hedgefund-Manager, der im Film vom Christian Bale gespielt wird.