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Paketstau - Lösung in Sicht?
Aus Rendez-vous vom 08.04.2020.
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Engpässe beim Versand Das sind die Massnahmen gegen den Paketstau

Alle sollen mithelfen, dass Pakete ohne grosse Verzögerung geliefert werden können. In den Paketzentren der Post herrscht gerade nämlich Stau. Diese müssen so viele Pakete verarbeiten wie sonst um Weihnachten. Aufgrund der Sicherheitsvorschriften kann aber weniger Personal eingesetzt werden. Das führt zur momentanen Überlastung.

Runder Tisch von Post, Handel, Logistik und Sozialpartnern

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Im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) und unter der Federführung der Post einigten sich am Dienstag Spitzenvertreter von Handel, Logistik und Sozialpartner am runden Tisch auf ein Massnahmenpaket.

Der gemeinsame Kraftakt ermögliche es, dass die Menschen weiterhin sicher zu Hause bleiben könnten, versorgt seien und gleichzeitig das Versorgungssystem bis auf Weiteres in der Schweiz aufrechterhalten bleibe, heisst es in einer Mitteilung der Post und der anderen Partner aus Versand- und Detailhandel.

Entlastung für die Paketzentren gibt es nun, weil die Post zum Beispiel kleine Pakete über den Briefversand laufen lässt. Dort werden diese von Hand sortiert, anstatt ins Paketzentrum geschickt. Aber auch die Detailhändler wollen den Paketzentren Arbeit abnehmen.

Migros, Coop oder Brack.ch werden nun Pakete nach Grösse und Destination vorsortieren, bevor diese in die Paketzentren der Post gehen. Zudem helfen auch Paketpost-Konkurrenten und Logistiker aus, das Problem bei der Post zu lösen. Dafür stellen sie Sortier- und Transportkapazitäten zur Verfügung.

Paketkontingente sollen vorerst wieder fallen

Die Post, ihre Konkurrenten und die Händler, die sich sonst gegenseitig Marktanteile abjagen, wollen in der Krise zusammen die bestehenden Probleme lösen. Dies, nachdem die Post grossen Händlern die Pakete limitiert hatte. Dies hatte vielseitige Kritik ausgelöst. Mit den Massnahmen sollen diese Kontingente jetzt vorerst wieder fallen.

Ob aber nun all diese Massnahmen tatsächlich auch reichen, den Paketstau zu lösen, muss sich zuerst zeigen. Das Onlineshopping generiert immer mehr Pakete, die Herausforderung steigt. Und wenn die Massnahmen nicht wirken, müssen schon bald wieder neue Lösungen gefunden werden.

Rendez-vous vom 8.4.2020

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Massnahmen gegen den Paketstau!
    Ich sehe, dass ein Postangestellte r jetzt alleine arbeiten muss, die sonst zu zweit sind. Dann liegt es doch auf der Hand, dass er auch nur die hälfte an Arbeitszeit arbeiten muss, dann sollte er abgelöst werden vom zweiten Postangestellte .!. So gäbe es keine überarbeitete Postangestellten, selbstverständlich zu 100% Lohn, also keine Lohneinbussen.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Onlineshopping der Wahnsinn unserer jetzigen Zeit. Muss soviel aus China und der EU bestellt werden? Unser verdientes Geld sollte in der Schweiz bleiben. Bequemlichkeit bis vor die Haustüre? Unsere Bevölkerung sollte wieder etwas nachdenken und unsere eigenen Geschäfte in der Stadt, im Dorf bevorzugen, auch wenn es etwas mehr kostet. Es hängen soviel Arbeitsstellen davon ab. Das Aussterben unserer Geschäfte, Lädeli können wir alle aufhalten indem wir bei uns konsumieren bzw. einkaufen.
    1. Antwort von Robin Niederberger  (R. N.)
      Und welches Geschäft konkret soll ich bevorzugen, wenn kein einziges geöffnet hat?
    2. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Das Aussterben der Lädeli ist eine Konsequenz daraus, dass der Onlinehandel die Bedürfnisse der Kunden eben einfach besser abdeckt. Niemand kauft online ein nur um den Läden zu Schaden. In der Realität ist es einfach so, dass man online halt die bessere Dienstleistung günstiger erhält. Die Mehrheit sieht somit kein Mehrwert in den Stationären Lädeli. Dieser Strukturwandel ist nicht mehr umkehrbar. Anpassen oder untergehen sind die einzigen Optionen die den Läden bleiben.
    3. Antwort von Mark Weber  (markweber)
      Ist es besser, wenn die Leute die gleichen billigen Waren zum 10fachen Preis im Detailhandel kaufen, wo auch schon fast alles in China produziert wird?

      Und wieso ist Onlineshopping überhaupt nicht gut? Ist es besser, mit dem Auto ins Shopping-Center zu fahren?
    4. Antwort von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
      Ich habe diese Woche 14 Päckli bekommen, alles online bestellt. Dabei waren Migros Do It, Coop Bsu und Hobby, Jumbo und Landi. Wie soll man Garten, Haus und co machen ohne Onlinehandel?
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Supermärkte und Läden mit Güter des täglichen Bedarfs könnten auch einfach wieder das gesamte Sortiment verkaufen. Für diese Limitation gibt es keine nachvollziehbare Gründe
    1. Antwort von Mark Weber  (markweber)
      Vielleicht können Sie das nicht nachvollziehen....
    2. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Und welche sollten es denn sein Herr Weber? Weil die anderen Länden nicht dürfen ist ja wohl kein nachvollziehbarer Grund. Online erhält man ja auch alles. Und mehr Leute hats auch nicht da für alle noch offen Läden eine Personengrenze gilt.
    3. Antwort von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
      Versteh ich, man geht in die Landi. Kann Lebensmittel kaufen und alles andere im selben Laden, im Selben Gang ist mit Folie zu gewickelt weil man es nicht kaufen darf... Logik?
      Aich stehen vor der Landi bei uns über 20 Paletten Blumenerde draussen, aber kaufen kann man sie nicht, ist verboten...
    4. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Sascha Ehring. Wenn sie die Blumenerde bei der Landi kaufen könnten, was ich ja verstehe, würden alle Gärtnereien aufschreien, weil sie die Blumenerde nicht verkaufen dürfen. Was ich auch wieder verstehe. Wie lösen wir das Problem?