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Geldpolitik Europäische Zentralbank belässt Zins auf Rekordtief

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt den Leitzins auf dem Rekordtief von null Prozent. Dies hat die Notenbank in Frankfurt mitgeteilt.
  • Der Leitzins ist bereits seit März 2016 auf diesem Niveau.
  • Auch bei den Negativ-Zinsen für Banken gab es keine Änderung. Der sogenannte Einlagensatz bleibt bei Minus 0.5 Prozent.
  • Das heisst: Banken müssen weiterhin Negativ-Zinsen zahlen, wenn sie Gelder bei der EZB hinterlegen.

Die Zentralbank rechnet in der Coronakrise mit einem etwas weniger starken Wirtschaftseinbruch im Euroraum in diesem Jahr als zunächst befürchtet. Die Notenbank geht in ihrem Basisszenario aktuell von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 8 Prozent aus, und damit von einer beispiellosen Rezession.

Im Juni hatten die Währungshüter noch einen Einbruch von 8.7 Prozent prognostiziert. 2021 wird die Wirtschaft nach der neuesten Vorhersage der Notenbank vom Donnerstag um 5 Prozent zulegen. Im Jahr 2022 erwartet die EZB ein Wachstum von 3.2 Prozent.

Keine Änderung der Geldpolitik

In der Coronakrise legen Europas Währungshüter vorerst nicht nach. Trotz bedenklich niedriger Inflation und des Konjunktureinbruchs beliess die Notenbank den Leitzins im Euroraum auf Rekordtief.

Volkswirte schliessen aber nicht aus, dass die EZB ihr Notkaufprogramm bis zum Jahresende noch einmal aufstocken könnte. Die EZB steckt ausserdem im Rahmen ihres Notkaufprogramms unverändert 1.35 Billionen Euro in Staats- und Unternehmensanleihen bis mindestens Ende Juni 2021, wie die Notenbank mitteilte.

SRF 4 News, 10.09.2020, 16 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Seit Jahren lässt die EZB mausetote Firmen zu tausenden am Leben durch die 0 Zins Politik. Sie kann die Zinsen gar nicht erhöhen, denn wenn diese Zombis Zinsen zahlen müssten würden sie sofort in Konkurs gehen. Also spielt man das miese Spiel noch etwas länger. Aber sobald die Musik aufhört bricht das ganze System zusammen.