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US-Regierung reicht Kartellklage gegen Google ein
Aus Tagesschau vom 20.10.2020.
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Marktbeherrschende Stellung US-Regierung leitet Kartellverfahren gegen Google ein

  • Die US-Regierung leitet ein Verfahren gegen Google ein, wegen einer mutmasslichen Monopol-Stellung.
  • Das Justizministerium sowie elf US-Bundesstaaten werfen dem Suchmaschinenbetreiber vor, er missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

Laut der Klage-Schrift soll Google seine Konkurrenten benachteiligt haben, sowohl bei Such-Ergebnissen als auch bei der Werbung.Mitten im Präsidentschaftswahlkampf in den USA wird Google mit einem umfassenden Kartellverfahren konfrontiert. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor. Die Tochter des Internetkonzerns Alphabet nimmt vorerst keine Stellung zum Verfahren. Reagiert haben aber bereits die Börsen. Die Alphabet-Aktie notierte vorbörslich 0.5 Prozent schwächer.

Seltene Einigkeit

Während sich die Republikaner von Präsident Donald Trump und die Demokraten seines Herausforderers Joe Biden vor der Wahl am 3. November aufs Heftigste bekämpfen, demonstrierten beide Lager in ihrer Kritik an Google seltene Einigkeit. Der republikanische Senator Josh Hawley bezeichnete die Klage als «wichtigstes Kartellverfahren einer ganzen Generation». Senatorin Elizabeth Warren von den Demokraten hatte ein «rasches, energisches Vorgehen» gegen Google gefordert.

In den USA werden bereits seit mehr als einem Jahr Kartellermittlungen gegen den Suchmaschinenbetreiber geführt. Die Europäische Union hatte im vergangenen Jahr eine milliardenschwere Strafe gegen das Unternehmen verhängt, weil es Konkurrenten benachteiligt habe.

SRF 4 News, 20.10.2020, 16:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Werro  (Peter68)
    wieso nicht alle Vermögen über einer Miliarde konfiszieren?
    So können solche Moloche erst gar nicht entstehen und 1 Mia sind immerhin 1000 Mio damit kann sich wirklich jeder Machthaber und CEO genug austoben
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Augenwischerei mehr nicht.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Etwas gar spät. Höchste Zeit, ein Exempel zu statuieren, damit jegliche Monopolisten sich künftig besser überlegen, wie weit sie gehen wollen. Ob dies irgendetwas an deren Stellung ändert werden wir sehen. Genügend Leute warten schon Jahre auf Zahlungen, welche per Gerichtsbeschluss bezahlt werden müssten. Vielleicht ändert sich daran was, doch dies darf bezweifelt werden. Alleine hierzulande schuldet dieser Gigant diversen Firmen viel Geld.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Koni Flütsch: Sie sollten die politische Komponente dahinter sehen. Als US-Politiker bis hinauf zum Präsidenten, kann man sich wunderbar profilieren, wenn man gegen Tech-Giganten wie Google & Co. Stimmung macht. Noch in den 90er Jahren hatten wir ähnliche Diskussionen mit Microsoft; noch früher sogar mit IBM. Wenn dann Google tatsächlich zerschlagen werden sollte, werden sich vor allem die chinesischen Konkurrenten freuen und in die Lücken springen. Dagegen kann dann die USA nichts mehr tun.