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Nach drei Monaten Alibaba-Gründer Jack Ma wieder aufgetaucht

  • Alibaba-Gründer Jack Ma ist erstmals seit Oktober in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten.
  • Chinesische Staatsmedien verbreiteten eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, in der er ankündigte, sich mehr als bisher philantrophisch einzusetzen.
  • Im Oktober war er nach scharfer Kritik an der Finanzregulierung in China untergetaucht.
Video
Aus dem Archiv: Jack Ma, der Mann hinter Alibaba
Aus Tagesschau vom 16.09.2014.
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Die 50-sekündige Video-Botschaft beendete Spekulationen, die seit seinem plötzlichen Verschwinden im Oktober kursierten. Ma wendete sich darin an Lehrer in ländlichen Gebieten und deutete an, sich vermehrt der Bildung und Wohltätigkeit widmen zu wollen

Alibaba unter Druck

Im November war der Börsengang des Alibaba-Schwesterunternehmens Ant Group mit Verweis auf neue Regeln von den Behörden gestoppt worden. Es hätte der grösste Börsengang aller Zeiten werden sollen. Zusätzlich wird Alibaba von der chinesischen Kartellbehörde im Zusammenhang mit Monopolvergehen untersucht.

Wer ist Jack Ma?

Der 56-jährige Jack Ma ist der Gründer des Tech-Konzerns Alibaba. Alibaba wurde unter seiner Führung einem der grössten Onlinehändler der Welt. Mittlerweile hat sich Ma aus dem Konzern zurückgezogen. Er gehört zu den reichsten Menschen Chinas.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Delmar Lose  (DeLo)
    Klasisch China!
    Mal sehen wie lange es geht bis es dem Xi an den Kragen geht, alles eine Frage der Zeit!
    Der rest der Welt wäre gut Beraten die Beziehungen mit China auf Eis zu legen solange das dort so zu und her geht.
    Ma ist ein guter Kerl (habe ich den Eindruck) nun wurde er wohl an die Leine genommen und muss spuren ... er hat bestimmt das Messer am Hals.
  • Kommentar von Urs Müller  (Jackobli)
    War er untergetaucht? Oder «wurde er untergetaucht»?
    Wohl eher letzteres, ein kleiner Kurs von Xi Jinping in Umerziehung verbunden mit dem Hinweis, dass auch ein Milliardär damit rechnen müsse, in zehn Gewehrläufe schauen zu müssen.
    Schliesslich hat der chinesische Staat ja schon mehrmals gezeigt, dass er sich Leute greifen kann und wird.
    Die Buchhändler aus Hong Kong können es aus dem Arbeitslager bezeugen.
    1. Antwort von Manu Meier  (Manuel Meier)
      Anscheindend ist das nicht so. Vielleicht hatte er (begründet oder nicht) Angst und ist deshalb untergetaucht.
    2. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Ist als Aussenstehender wohl schwierig zu beurteilen, so ist das halt in autoritären Staaten. Das einzige, was man weiss, ist, dass er weg und nun wieder da ist.
      Der chinesische Staat macht sich wenigstens oft gar nicht erst die Mühe, sich zu solchen Ereignissen zu äussern, da sie vermutlich auch wissen, dass kaum jemand ihren Aussagen Glauben schenken würde.
    3. Antwort von Charles Grossrieder  (View)
      Er könnte auch einfach in seinem Besitz in den Staaten gezogen sein. Würde auch den gewollten Zweck/Effekt erfüllen.