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Germania Schweiz will weiterkämpfen
Aus SRF 4 News aktuell vom 19.02.2019.
abspielen. Laufzeit 04:32 Minuten.
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Nach Insolvenz in Deutschland Germania wird reine Schweizer Airline

  • Die Schweizer Germania Flug AG ist nun vollständig in Schweizer Besitz.
  • Bisher war die insolvente Germania zu 40 Prozent an der Airline beteiligt.
  • Die Airline bestätigte, dass der Flugbetrieb wie geplant aufrechterhalten werde.

Das Unternehmen verzichtete auf Wunsch der Aktionäre darauf, die neuen Besitzverhältnisse detailliert offenzulegen. «Die Germania Flug AG ist seit Mitte Februar zu 100 Prozent in Schweizer Händen», sagte CEO Tobias Somandin.

Dank der gefundenen Lösung sei die Finanzierung des Flugbetriebs für ein Jahr sichergestellt, erklärte Somandin. Mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überprüft, stehe man in engem Kontakt und liefere die geforderten Dokumente pünktlich ab.

Markenauftritt auf dem Prüfstand

Auch würden Gespräche mit Reiseveranstaltern geführt, die aufgrund der Unsicherheiten keine Flugtickets von Germania mehr verkauft hatten. Zudem werde eine Anpassung des Markenauftritts geprüft.

«Wir waren von Beginn weg nicht von der Insolvenz in Deutschland betroffen», sagte Tobias Somandin dem SRF. Dennoch sei die Marke angeschlagen – auch aufgrund der negativen Berichterstattung.

Der CEO ist der Ansicht, dass seine Airline einen gesunden Wettbewerb ermögliche. «Vor allem in Zürich braucht es ein Gegenmonopol zu der starken Lufthansa mit ihrem Quasi-Monopol aus Swiss, Edelweiss und Eurowings», so Somandin.

Betrieb soll planmässig weitergehen

Nach dem Grounding der deutschen Germania Anfang Monat hat die Schweizer Schwestergesellschaft ihren Betrieb aufrecht erhalten. Seit Anfang Monat habe man lediglich drei Flüge gestrichen, um gestrandete Kunden der deutschen Schwester zurückzuholen, sagte der Firmenchef.

In Zukunft sollen alle Flüge plangemäss durchgeführt werden. Dank dem Leasing von zusätzlichen Flugzeugen werde auch am geplanten Ausbau während der Sommermonate festgehalten.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Hauser  (Bhauser56)
    Ich bin zunehmend entsetzt auf welchem schlechten Niveau die journalistischen Fähigkeiten bei unseren Medien stehen. Das Wort „Gegenmonopol“ existiert nicht; man sehe im Duden nach ! Zudem wäre sinngemäss „Gegenpol“ die korrekte Wortwahl. Wozu studieren die Menschen Journalismus und Germanistik etc. wenn dann doch nichts dabei rauskommt ?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Besten Dank für Ihren korrekten Hinweis. Leider handelt es sich aber um ein Wort-Zitat des CEOs («Vor allem in Zürich braucht es ein Gegenmonopol zu der starken Lufthansa mit ihrem Quasi-Monopol aus Swiss, Edelweiss und Eurowings») und darf daher nicht verändert werden. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns.
  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Cool jeder fängt mal klein an, auch Germania
  • Kommentar von Oskar Schneider  (Oski2)
    Schade ist der Name "Germania" soooooooo DE. Wie konnte damals bloss alles so Schieflaufen mit der Swissair. Hmmmm Das Stichwort heisst UBS und Ospel der mit einem goldenen Fallschirm ging.