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Was wollen 15-Jährige später einmal werden?
Aus Heute um Vier vom 22.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
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OECD-Studie zu Berufswünschen Das sind die Traumjobs der Jugendlichen

  • Jugendliche lassen sich bei ihren Berufswünschen wenig von Social Media oder der Digitalisierung beeindrucken.
  • Ihre Traumjobs haben sich gemäss einer OECD-Studie in den letzten Jahren nur wenig verändert.
  • Schweizer Jugendliche haben jedoch im Vergleich zu ihren europäischen Alterskollegen ein vielfältigeres Spektrum an Berufswünschen.

Nichts mit Informatiker oder Programmiererin. Viele der befragten 15-Jährigen sehen ihre Zukunft nach wie vor in eher traditionellen Berufen wie etwa Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin.

Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer Auswertung der jüngsten Pisa-Studie. In Rahmen dieser Studie wurden 15-jährige Schülerinnen und Schüler gefragt, welchen Beruf sie ihrer Erwartung nach dereinst als 30-Jährige haben werden.

47 Prozent der Knaben und 53 Prozent der Mädchen nannten einen von zehn besonders häufig angegeben Berufen. Damit hat sich die Fokussierung auf einige wenige Berufe seit der Erhebung im Jahr 2000 um einige Prozentpunkte erhöht.

Auch in der Schweiz, in Deutschland und Österreich gibt es eine stärkere Fokussierung, allerdings sind die beruflichen Ambitionen klar vielfältiger als im Durchschnitt. Nur etwa vier von zehn Schülern nannten einen der zehn am häufigsten genannten Berufe.

Starke Berufsberatung in der Schweiz

Die breiteren Berufsvorstellungen widerspiegelten die Stärke der Berufsberatung in diesen Ländern, heisst es im Bericht. Jugendliche würden mit einer Vielzahl von Berufen konfrontiert, und dies versetze sie in die Lage, von klein auf hochwertige Ausbildungsprogramme zu verfolgen und fundierte Entscheidungen zur Berufswahl zu treffen. Die Vielfalt der Berufsbildung führe auch zu Jobs mit höherem Status und besserer Bezahlung.

Regierungen und Arbeitgeber empfiehlt die Studie, Schülerinnen und Schülern möglichst früh ein umfassendes Bild von der Arbeitswelt zu vermitteln. Dazu zählen etwa Praktika und andere Kontakte in die Berufswelt, Berufsberatung oder den Besuch von Jobmessen. Die OECD geht davon aus, dass 39 Prozent der genannten Traumberufe dem Risiko unterliegen, in den nächsten 10 bis 15 Jahren durch Automatisierung wegzufallen.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Hauri  (manu)
    Oh je, wie weit weg von der Realität. Verschiedene Kompetenzen gezielt erwerben und nutzen, z.T. angestellt, z.T. im Mandat, teilweise unbezahlt, z.T. Einkommen aus erarbeiteten Ergebnissen, z.T. leitet man ein Projekt. Informatiker ist jeder ein bisschen, Arzt auch. Google und Hilfsmittel sei Dank. Kunde, Investor, Partner, Mitarbeiter verwischen sich.
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  • Kommentar von Urs Aeschlimann  (Kroo)
    Kindergarten, Schule, Matur, Fachausbildung und dann? Es ist eben nicht einfach zu Ende, jetzt fängt es erst an. Der 2. od. 3. Bildungsweg wo auch immer. Ich kenne wenige, die in ihrem angestammten Beruf pensioniert wurden. Manager ist kein Beruf, das ist ein momentaner Zustand!
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  • Kommentar von Mike Baumgartner  (Mike47)
    Die Ausbildung ist heutzutage zweitrangig. Es kommt viel mehr auf andere Fähigkeiten an: Ellbogen rausfahren, ein überdimensioniertes Ego entwickeln, andere mit Scheinwissen in Grund und Boden reden, Luftschlösser teuer verkaufen können.
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