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Provisorische Zahlen bestätigt Nationalbank macht 2018 Milliardenverlust

  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust von 14.9 Milliarden Franken erzielt.
  • 2017 hatte die SNB noch einen Rekordgewinn von 54.4 Milliarden Franken erzielt.
  • Die Zahlen entsprechen ziemlich genau den bereits im Januar publizierten provisorischen Zahlen.
Legende: Video Aus dem Archiv: Schlechtestes Ergebnis für SNB seit zehn Jahren abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.01.2019.

Der Verlust auf Fremdwährungspositionen betrug 16.3 Milliarden Franken, wie die SNB mitteilte. Auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsverlust von 0.3 Milliarden Franken. Und mit den Frankenpositionen konnte die SNB dank den Negativzinsen auf Girokontoguthaben einen Erfolg von 2 Milliarden Franken erzielen.

Die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven wird laut der Mitteilung rund 5.4 Milliarden Franken betragen. Nach Berücksichtigung der vorhandenen Ausschüttungsreserve von 67.3 Milliarden Franken resultiert ein Bilanzgewinn von rund 47 Milliarden Franken, so die SNB.

Dies ermögliche eine Dividendenzahlung von 15 Franken pro Aktie, was dem im Gesetz festgesetzten maximalen Betrag entspricht. Zudem richtet die SNB eine Gewinnausschüttung an Bund und Kantone in der Höhe von einer Milliarde Franken aus.

Bund und Kantonen stehen laut SNB zudem eine Zusatzausschüttung von 1 Milliarde Franken zu, da die Ausschüttungsreserve nach Gewinnverwendung den Betrag von 20 Milliarden übersteigt.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    @srf : Erklärungsbedürftig für mich als SNB Greenhorn: Fremdwährungspositionen? dann Goldbestand resultierte ein Bewertungsverlust, ist noch kein Verlust, der ergibt erst, wenn dieser 'realisiert' werden müsste? Negativzinsen auf Girokontoguthaben, von wem genau? Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven, heisst? Ausschüttungsreserve von 67.3 Milliarden, die sind wo genau diese Reserven?
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Herr Capten Demokratie, die Stärke einer Währung hängt in erster Linie von der Verschuldung eines Landes ab und in zweiter Linie vom BIP das die Leistung pro Kopf darstellt . Das BIP pro Kopf in der CH ist 80 000 Fr . Das BIP der EU ist ca 39 000 Fr pro Kopf ! Nun kann man ersehen , dass der Franken den doppelten Wert besitzt wie der EURO wenn man die pro Kopf Leistung als Indikator nimmt . Ich habe also oben in meinem Kommentar noch sehr unter dem Realwert des Frankens mit 1 : 1 angegeben.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Der Verlust auf Fremdwährungspositionen betrug 16.3 Milliarden Franken, wie die SNB mitteilte. Dieser Verlust zeigt, dass die Zockerei mit Devisen auch in die Hose gehen kann. Sollte der EURO weiter so gestützt werden, ist ein weiterer Grossverlust die logische Folge. Der EURO ist real max einen 1 Franken wert . Der Sparer wird weiterhin diese Verluste finanzieren müssen, damit dieses Kartenhaus nicht zusammenfällt . Es sieht nicht gerecht aus in diesem EU - Land der Milliardäre und Multis .
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    1. Antwort von Marc Bühler (Capten Demokratie)
      Nein Real sieht es ganz anders aus. Volkswirtschaft Schweiz 8 Milionen Menschen. EU 508 Millionen Menschen. Heisst um den gleichen Wert der Währung Real zu Rechnen müsste der Euro 3x Stärker als der Franken sein. Wenn wir jetzt das Bip der Schweiz und der EU vergleichen, wad massgebender ist, wäre es nich um ein vieles Höher. Währungen funktionieren aber anders. Im grunde entscheidetet die BIZ wie sich die Wärhungen verhalten. Jordan kann dich dort wohl einfach nicht so durchsetzten wie gewollt.
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