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UBS dünnt das Filialnetz aus
Aus HeuteMorgen vom 12.01.2021.
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Sparmassnahme bei Grossbank UBS plant Schliessung jeder fünften Filiale

  • Die UBS schliesst jede fünfte Filiale in der Schweiz – und das schnell, noch im ersten Quartal.
  • Das bestätigt UBS-Schweiz-Chef Axel Lehmann in der NZZ.
  • Verschwinden sollen konkret 44 der noch 239 UBS-Filialen im Land.

Es seien primär kleinere Geschäftsstellen, die geschlossen würden, sagte Lehmann. «Es ist wie bei einem Dorflädeli: Wenn es zu wenig Leute besuchen, weil die Kunden ihre Güter online bestellen oder in der grösseren Filiale einkaufen, werden Sie diesen Laden auch nicht aufrechterhalten können.» Bereits 2020 hatte die UBS 28 Filialen dichtgemacht.

Schaltertransaktionen gehen zurück

Lehmann, der die UBS Mitte Jahr verlassen wird, begründete die Schliessungen mit den veränderten Kundenbedürfnissen. Die Schaltertransaktionen seien dieses Jahr um rund 10 Prozent zurückgegangen, während die Nutzung des digitalen Angebots stark steige, sagte er.

Die Pandemie sei aber keine Entschuldigung, sie habe diese Transformation einfach beschleunigt. «Traditionell hatten wir über 300 Geschäftsstellen.» Die Kunden nutzten E- und Mobilebanking sowie Twint inzwischen viel öfter.

Die zweite Schweizer Grossbank Credit Suisse hatte bereits im vergangenen Sommer die Schliessung von Filialen in der Schweiz angekündigt. Damals wurde mitgeteilt, dass nur noch 109 der 146 Standorte beibehalten würden.

SRF 4 News, 12.01.21, 05:30 Uhr;

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Irgendwie arbeitet dieUBS nicht effizient. Die Zürcher Kantonalbank könnte ja 50 -80 Millionen (man beachte den Spielraum) nur für ein Luftseilbahn-Geschenk an die Stadt bereitstellen. Oder werden solche "Geschenke" einfach auch mittels Filialschliessungen finanziert?
    Es darf sich jeder selber seine Gedanken dazu machen...
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Patrik Müller: Die 50 -80 Millionen sind reiner Werbeaufwand. Die UBS sponsert dafür Kids-Läufe in der ganzen Schweiz und anderes. Das tun alle Grossunternehmen.
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  • Kommentar von Loris Barbiero  (Loba)
    Herr Leu ....Sie sind von diesem System ja sehr überzeugt ...Die Gewinne wachsen leider in den Himmel, ...und irgendwann crasht alles ....und dann stehen wir auch Schlange ( ...wie bei der Post). ...und der Service ist eh schon miserabel. Der Kunde wird (auch heute schon) sein Problem selber lösen müssen, ...weil alle sparen. ...und die Gewinne verpuffen wieder. Das war und wird immer ein auf und ab sein. ...nur eben nicht ganz korrekt dem arbeitenden Volk gegenüber. Schönen Abend, ;-)
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Loris Barbiero: Das schreibt aber vor allem jemand der die Schweiz noch nie verlassen hat. Wir gehören zu den Topländern in Bezug auf Service- und Dienstleistungsmentalität. Gehen Sie nur schon in unser südliches Nachbarland. Vermutlich werden sie dieses fluchtartig wieder verlassen, weil dort alles ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt als in der Schweiz.
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  • Kommentar von Loris Barbiero  (Loba)
    Herr Leu: Ich verstehe Sie sehr gut, habe selber ein Geschäft, trotzdem ist es nicht in Ordnung. Meines Erachtens sollte eine Bank gar keinen Gewinn machen, sondern seriös Kundengelder verwalten. Dann hätten wir all die hausgemachten Probleme nicht. Marktwirtschaft und Filialpolitik hin oder her. Es ist ein nicht genug kriegen und immer mehr wollen. Schauen Sie mal wie diese Manager leben, absolute skrupellos, ...ist ja nicht ihr Geld. Darum fast immer Gewinnoptimierung auf Kosten anderer!
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Loris Barbiero: Wirtschaftsordnungen ohne Gewinnziele passen nicht zu den realen Menschen. Solche Experimente hatten wir bis 1990 in den Planwirtschaften Osteuropas. Das Resultat war für die Einwohner verheerend: Warteschlangen, Knappheit, schlechter Service & Qualität, z.T. sogar Hungersnöte. Dorthin zurück will niemand. Gewinn/Verlust sind der Anreiz der Manager sich anzustrengen und die Kundenbedürfnisse zu beachten. Der Wettbewerb sorgt, dass die (Gewinn-)Bäume nicht in den Himmel wachsen.
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