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Legende: Audio SNB hat am Devisenmarkt interveniert abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus Heute um Vier vom 19.08.2019.
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Teurer Schweizer Franken Nationalbank hat wohl erneut interveniert

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will verhindern, dass der Franken zu stark wird – vor allem gegenüber dem Euro. Denn: Je stärker der Franken ist, umso teurer werden Schweizer Produkte auf dem wichtigen europäischen Absatzmarkt.

Stärkster Anstieg seit langem

Die Nationalbank selber äussert sich zwar nicht zu Interventionen auf dem Devisenmarkt. Aber: Wenn die Nationalbank Fremdwährungen kauft, dann tut sie das über die Geschäftsbanken, und schreibt diesen den entsprechenden Kauf-Betrag gut.

Diese so genannten Sichtguthaben der Geschäftsbanken bei der Nationalbank sind letzte Woche kräftig gestiegen: um knapp vier Milliarden Franken. Seit Anfang Juli sind sie sogar um rund zehn Milliarden Franken gewachsen. Davor gab es längere Zeit keine grösseren Veränderungen bei den Sichtguthaben.

Daraus schliessen Bank-Experten, dass die Nationalbank mehrfach interveniert hat, um eine allzu starke und allzu schnelle Aufwertung des Frankens zu verhindern. Der Franken gilt bei Investoren als sicherer Hafen in unruhigen Zeiten. Und Unsicherheiten gibt es derzeit so manche: allen voran die Angst vor einer weltweiten Wirtschaftsflaute.

Der Franken hat sich deshalb in den vergangenen Wochen deutlich verteuert – er erreichte zum Euro den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von François Wiget  (François Wiget)
    Der Franken ist total unterbewertet - ich will die Parität zum Euro und zwar sofort und nächstes Jahr 90 Rappen für einen Euro. Die Exportwirtschaft soll sich gefälligst anpassen, das müssen wir Bürger mit diesem viel zu starken Dollar und Euro schließlich auch seit Jahren.
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  • Kommentar von Christoph Stadler  (stachri)
    Unser im Vergleich zur FED, EZP oder PBC gerade zu winziges Nationalbänklein möchte Devisenkurse beeinflussen? Das dies LANGFRISTIG nicht gelingt haben wir in den letzten Jahren gesehen. Bereits 2012 Hat die Nationalbank kommuniziert, dass sie den Mindestkurs (damals CHF 1.20) UM JEDEN PREIS verteidigen will...
    Schon bei CHF 1.50 wurde der Untergang der schweizerischen Wirtschaft voraus gesagt. Wo stehen wir jetzt? Also keine Panik...
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  • Kommentar von Alex Moser  (AM)
    Jeder einigermassen vernünftige Mensch würde im Moment wohl kaum in den EUR investieren - die SNB aber schon. Das wirft Fragen auf. Natürlich wollen sie damit den CHF schwächen, aber ob das langfristig aufgehen kann? Wohl kaum!

    Und wenn sie schon EUR kaufen, dann sollen sie diese bitte auch wieder investieren - und zwar in etwas, das nachhaltiger und wertbeständiger ist als diese FIAT-Währung. Unvorstellbar, was möglich wäre, wenn diese Milliarden in Umweltschutz-Spin-Offs investiert würden.
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