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Legende: Audio Drittschlechtestes Jahr seit 1998 für die Pensionskassen abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus SRF 4 News aktuell vom 25.03.2019.
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Tiefere Börsenerträge Pensionskassen blicken auf schlechtes Jahr zurück

  • Das vergangene Jahr war für Pensionskassen weltweit das drittschlechteste seit 1998. Das zeigt eine neue Studie.
  • Insgesamt gut 40'000 Milliarden Dollar sind momentan fürs Alter angespart – das sind 3.3 Prozent weniger als 2017.
  • Grund für den Rückgang ist das schlechte Börsenjahr 2018.

Das Beratungsunternehmen Willis Towers Watson untersucht jedes Jahr die Pensionskassenmärkte der Welt. In der diesjährigen Studie zeigt sich, dass die Schweizer Pensionskassen 2018 dank ihrer ausgewogenen Anlagestrategie weniger Verluste haben hinnehmen müssen, als jene Länder, die stärker auf Aktien setzen.

Nominal liegt die Schweiz mit einem Pensionskassenvermögen von knapp 900 Milliarden Dollar an siebter Stelle der untersuchten Länder. Im Vergleich zur wirtschaftlichen Leistung ist die Schweiz in dieser Hinsicht ein Riese.

Mehr Alterskapital in Niederlanden und Australien

Das angesparte Geld in den Pensionskassen beträgt hierzulande 126 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Nur die Arbeitnehmenden in den Niederlanden und Australien haben insgesamt mehr Alterskapital angespart als jene in der Schweiz.

Eindrücklich ist auch, wie sehr das Vermögen in den Schweizer Pensionskassen angewachsen ist. Hatten die Versicherten 1998 erst 350 Milliarden Dollar auf der hohen Kante, sind es heute zweieinhalb mal mehr. Das bedeutet, dass heute deutlich mehr Arbeitskräfte von einer Pensionskasse profitieren.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Portmann  (Jackson)
    Wann kann das CH Volk abstimmen über einen Aus- und Umbau der AHV zugunsten eines schiefen 2.Säule Systems, das dem Rentner und Prämienzahler immer weniger bringt, da der Umwandlungssatz nur eine Richtung kennt. Nicht mehr lange und es werden auch den Rentnern die PK Renten gekürzt.
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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Das BVG erfüllt v.a. einen Zweck: Der Finanzindustrie Mittel in den Rachen zu schmeissen. Seien wir doch ehrlich; es geht vordergründig doch gar nicht um eine 2. Vorsorgesäule - wäre die Vorsorge im Mittelpunkt, hätte man ganz einfach die AHV reformieren können und den neu entstandenen Bedürfnissen anpassen. Das wäre günstiger und effizienter. So aber bedanke ich mich bei der Politik ganz herzlich für die Erschaffung des BVG, welches mich unter Zwang ganz gründlich hinters Licht führt!
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  • Kommentar von Heinz Gerber  (rosenzeit)
    sie war zwar nicht gut, die schweizer börse, aber auch nicht soo schlecht, wohl deshalb wird diesmal das "weltweite börsenjahr" herangezogen um von den kassen weiter druck auf die technischen faktoren (verzinsung, umwandlungssatz) zu machen. mit einer ausgewogenen anlagestrategie war auch 2018 etwas zu erreichen - gute anlageberater hätten voraussehen können, dass mit grossbank-aktien kein geld zu machen war. aber eben: welcher banker kann schon gegen die bank reden?
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Gerber, für 1% muss die Pensionskassen mindestens 3 - 4% erwirtschaften. Der Bürger will es nicht einsehen dass das BVB eine schlechte Rentensystem ist und nur für die Finanzwelt Lukrativ, diese Gelder wären in AHV viel besser Investiert. Ich sehe schon das Katzen Gejammer in 5- 10 Jahren wenn ein erheblicher Teil der Ausgesteuerten 50+ mit Ihren grossen Lücken in die Rente gehen, die EL wird dann Explodieren, doch der Bürger will betrogen werden.
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    2. Antwort von Heinz Gerber  (rosenzeit)
      @Röthenmund: die abstimmung ob grosse ahv oder pk-2. säule liegt jahrzehnte zurück, das volk hat so entschieden. ich finde die 2-säulen lösung gut, weil sie die gefahren des umlageverfahrens bricht. zudem braucht eine pk nicht "mindestens 3-4% zu erwirtschaften, sie soll und kann die verwaltungskosten auf kleinem feuer halten. fast jede pk hat heute "kapitalschwankungsreserven" von mindestens 10% und kann daraus ein weniger gutes börsenjahr problemlos ausgleichen.
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