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Maurer bei Putin in Moskau (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 21.11.2019.
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Treffen in Moskau Ueli Maurer will enger mit Putin zusammenarbeiten

  • Bundespräsident Ueli Maurer hat in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine engere Zusammenarbeit vereinbart.
  • Zur Sprache kamen neben bilateralen Beziehungen auch Wirtschaftsthemen und das friedenspolitische Engagement der Schweiz.
  • Maurer habe im Gespräch mit Präsident Putin die guten und vielseitigen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland betont, teilte das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mit.

Maurer regte zudem einen regelmässigen Austausch mit Schweizer Wirtschaftsführern auf oberster Ebene an, um aus Schweizer Sicht zentrale Themen wie Rechtssicherheit, Investitionsschutz, Steuergerechtigkeit sowie die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für Investitionen zu thematisieren.

Angesprochen worden seien auch die Konflikte in der Ostukraine, im Südkaukasus und in Syrien sowie das friedenspolitische Engagement der Schweiz an diesen Schauplätzen. Im Fall Georgiens hätten beide Seiten den engen Austausch gewürdigt. Die Schweiz übt seit gut zehn Jahren ein Interessenwahrungsmandat für Russland in Georgien und für Georgien in Russland aus.

Dank für Schutzmandat

Maurer habe das schweizerische Engagement mit dem Ziel geschildert, die Lebensbedingungen der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung in Georgien zu verbessern. Putin habe der Schweiz ausdrücklich für die langjährige Wahrnehmung des Schutzmandates gedankt.

Mit dem russischen Regierungschef Dmitri Medwedew habe Maurer über das Anliegen von in Russland ansässigen Unternehmen gesprochen, äquivalente Bedingungen zu erhalten. Er habe vorgeschlagen, eine gemeinsame Anlaufstelle zu schaffen, um weitere Schweizer Firmen beim Markteintritt zu begleiten.

Maurer habe beim Treffen mit Medwedew auch die enorme Bedeutung der technologischen Entwicklung für beide Staaten angesprochen und die Idee geäussert, ein gemeinsames Projekt für Startups zu prüfen.

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35 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    Unverständlich all diese Vorurteile gegenüber der russischen Föderation und Vladimir Putin. Europa, damit auch die Schweiz können sich glücklich schätzen, dass der kluge, vorausschauende Putin Präsident Russlands ist. Die meisten hier haben keine Ahnung, wie die Staatsduma (Regierung) zusammengesetzt ist und dass Dmitri Medwedev das Oberhaupt ist. Man hört den Namen Putin, meint, er regiere allein und demzufolge "muss er wohl ein Alleinherrscher sein". - Wie eindimensional gedacht!
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Ich halte es für sehr begrüssenswert, dass unser Bundespräsident das Gespräch mit Putin sucht, denn es macht Sinn, sich mit Europas Nachbarn in Frieden auszutauschen. Nachbarschaftskriege sind ja bekanntlich die übelsten aller Auseinandersetzungen. Russland hat ja schliesslich Europa noch nie überfallen - umgekehrt hingegen ist schon manches passiert in den vergangenen 100 Jahren. Also bitte: Ball flach halten!
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  • Kommentar von Christoph Reuss  (Christoph.Reuss)
    Mit Kriegsverbrechern möchte ich nichts zu tun haben!
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    1. Antwort von mahmut alane  (holundder)
      Dann müssten sie die Hälfte aller regierungschefs boykottieren. Die letzten 10 us Präsidenten zum Bsp. Gibt noch viel schlimmeres als Putin.
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    2. Antwort von Marco Ehmke  (MarcoEh)
      Ich sage nur Vietnam, Afghanistan, Irak, Syrien etc. Wer war dort kriegerisch aktiv? Das rechtfertigt keine Krim Annektierung, ich will damit nur sagen: Die Welt funktioniert nicht nach Gutmenschen-Denken, das ist eine Illusion. Jeder schaut auf seine Vorteile und die erwähnten Kriege haben wenig mit Humanität zu tun. Meiner Meinung nach legitim sich nicht nur auf Europa zu fokussieren, sondern auch auf Russland, Asien und Südamerika, die Welt ist nicht schwarz-weiss, wir sind keine Weltpolizei
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    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Ehmke: Die Welt funktioniert aber noch weniger nach dem Schlechtmenschendenken. Die Geschichte hat es zur Genüge bewiesen.
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    4. Antwort von m. mitulla  (m.mitulla)
      Falsch, A. Planta. Die Welt würde besser funktionieren, wenn wir auf Augenhöhe miteinander Handel und Austausch pflegen würden, anstatt sich gegenseitig mit der Moralkeule zu drohen - oder wollen Sie entscheiden, wer "gut" und wer "böse" sei? Wollen Sie eine Zuspitzung der Feindseligkeiten in Europa? Ich halte Gespräche für den perfekten Weg zu Frieden und Stabilität. Bravo Ueli!
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