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Von Krise keine Spur Schweiz exportiert mehr Güter denn je

Für 233 Milliarden Franken verschickten hiesige Firmen 2018 Güter in alle Welt. Besonders der Export in die USA boomt.

Legende: Video Rekord im Aussenhandel abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.01.2019.

Im Gesamtjahr 2018 haben die Ausfuhren aus der Schweiz mit 233,1 Milliarden Franken einen neuen Höchstwert erreicht. Die Firmen exportierten dabei 5,7 Prozent mehr Güter als 2017 – das ist der stärkste Anstieg seit zehn Jahren.

Weil gleichzeitig auch die Importe zulegten und erstmals die Marke von 200 Milliarden Franken überstiegen, reduzierte sich der Handelsüberschuss der Schweiz gegenüber dem Ausland im Vergleich zum Vorjahr ein wenig.

Vorboten des Brexit

Besonders erfreulich entwickeln sich seit einigen Jahren die Ausfuhren in die USA. Sie nahmen seit 2010 um 60 Prozent zu. Auch im letzten Jahr stiegen sie erneut stark an. Deutlich weniger Güter hat die Schweiz jedoch in Grossbritannien verkaufen können. Der Rückgang von mehr als 20 Prozent dürfte laut Zollverwaltung mit dem Brexit zu tun haben.

Schweizer Exportkönig war im letzten Jahr die chemisch-pharmazeutische Industrie. Vor allem deshalb, weil die Pharmabranche fast zehn Prozent mehr Medikamente ins Ausland verschicken konnte.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Freude herrscht, dass wir viel 'chemisch-pharmazeutische' Produkte exportieren. Können wir da einen Rückkehrschluss auf die Gesundheit einer Bevölkerung machen, die zunehmend mehr Chemie und Pharmazeutika benötigt? Eines sollte klar sein, was die Süchte angeht, sind die Medis wahrscheinlich unter den Top 5 zu finden? Traurig, wo diese Wirtschaft jubiliert, statt dass Trauer zu tragen. Sicher gehören in diese CH-Export-Wundertüte auch noch Waffen und Agrogifte? Momoll, nümmä nüt.
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  • Kommentar von Sebastian Demlgruber (SeDem)
    ...und für sämtliche Exporte benutzt man Strassen und Bahnstrecken, Flüsse und Luftraum der EU - denn ohne die europäischen Nachbarn geht gar nichts.
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  • Kommentar von Willy Boller (Willy Boller)
    Was ich nicht begreife, sind die vielen negativen und abwertenden Kommentare bei wirklich positiven Export-Ergebnissen. Dabei haben doch sehr viele Schweizer/innen dadurch ihr Lohn und ihr Brot. Und ausserdem haben die immer wieder erwähnten "Büezer" die praktisch weltweit höchsten Löhne! Auch der Staat erhält dadurch seine ihm zustehenden Abgaben, Gebühren und Steuern. Also warum immer alles nur negativ sehen?
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    1. Antwort von Stephanie Hunziker (St. Hunziker)
      Die höchsten Löhne der Welt mit den höchsten Abgaben, dass genau so viel Geld zum überleben bleibt. Bei vielen zu wenig. Die Armutsgrenze ist am steigen!
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    2. Antwort von Philipp Moreno (HOC)
      Sie haben teilweise sicher Recht Herr Boller aber was nützt es ihnen wenn sie verglichen mit einem Thailänder, Ivorer oder anderen, 20 bis 40 mal so viel verdienen und damit nicht ohne Sorgen über die Runden kommen? Übrigens wieso soll es mich freuen wenn Roche, Novartis, Syngenta Milliardengewinne einfahren aber sich meine Mutter deren Medikamente kaum leisten kann?
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    3. Antwort von marc rist (mcrist)
      Wo leben Sie, Hr Boller? Es sind eben immer weniger Schweizer, die noch in Lohn und Brot stehen. Die benötigten Arbeitskräfte werden importiert. Insofern haben wir hierzulande einen gewaltigen Importüberschuss!
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    4. Antwort von Toni Koller (Tonik)
      „Immer weniger Schweizer in Lohn und Brot“ klingt ja dramatisch. Tatsache ist aber: die Arbeitslosigkeit liegt unter 3 %, die Erwerbslosigkeit (international vergleichbare Zahl des Bundesamts für Statistik) beträgt rund 5 %. Fazit: der Schweiz geht‘s gut - trotz oder wegen der Personenfreizügigkeit.
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