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Shopping-Rekord bei Alibaba
Aus SRF 4 News aktuell vom 11.11.2020.
abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
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Weltgrösste Rabattschlacht 583'000 Online-Bestellungen pro Sekunde am Singles Day in China

  • Der chinesische Online-Händler Alibaba verkauft am diesjährigen «Singles Day» Waren im rekordverdächtigen Wert von umgerechnet 50 Milliarden Franken.
  • Zu Spitzenzeiten seien 583'000 Bestellungen pro Sekunde eingegangen, meldet Alibaba.
  • Der «Singles Day» ist ursprünglich eine Art Anti-Valentinstag für Alleinstehende in China. Seit über 10 Jahren bieten Firmen am 11. November grosse Rabatte an.
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Aus dem Archiv: Singles Day setzt Schweizer unter Zugzwang
Aus ECO vom 11.11.2019.
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Weltgrösste Konsumschlacht auf Rekordjagd: Eine halbe Stunde nach dem offiziellen Start meldete Chinas Online-Riese Alibaba bereits verkaufte Waren im Wert von umgerechnet 372,3 Milliarden Yuan (rund 50 Milliarden Franken).

Anders als in den Vorjahren lockte Alibaba Kunden dieses Mal allerdings schon seit Anfang November mit Einkaufsfenstern und Sonderaktionen, die in das Ergebnis einfliessen. Der Rekord ist deshalb nicht direkt mit dem Ergebnis des Vorjahres vergleichbar, als der Konzern 268,4 Milliarden Yuan umsetzte.

Besonders beliebt: Luxusartikel

Alibaba bot nach eigenen Angaben mit zwei Millionen Produkten mehr als doppelt so viele Waren auf seinen Plattformen an wie im Vorjahr. In der Spitze seien 583'000 Bestellungen pro Sekunde abgegeben worden. Auch andere chinesische Handelsplattformen rechneten mit starken Verkäufen.

Eine Show rund ums Einkaufen

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Eine Show rund ums Einkaufen
Legende: reuters

Alibaba läutet das Konsumfestival wie gewohnt am Vorabend mit einer grossen Gala ein. In diesem Jahr trat Katy Perry als Stargast auf, die allerdings wegen der Corona-Pandemie nur zugeschaltet werden konnte.

Der «Singles Day» am 11. November galt in China unter Studenten ursprünglich als eine Art Anti-Valentinstag für Alleinstehende, weil das Datum nur aus Einsen besteht. 2009 begann dann Alibaba, seinen Kunden an dem Tag für 24 Stunden hohe Preisnachlässe zu gewähren. Konkurrenten folgten dem Beispiel.

Neben Elektronik- und Kosmetikartikeln erwarteten Analysten beim diesjährigen «Singles Day» eine besonders grosse Nachfrage nach Luxusartikeln. Da Chinesen diese vorzugsweise auf Auslandsreisen kaufen würden, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht möglich seien, deckten sich Kunden nun eben am «Singles Day» ein.

SRF 4 News, 7:30 Uhr, 11.11.2020;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Melin Solo  (Tiger1990)
    Aus wirtschaftlichen Gründen kümmern sich die Chinesen nicht um die Umwelt und die Schweiz kümmert sich nicht um das Leben und die Gesundheit der Menschen. Wer sollte kritisiert werden?
  • Kommentar von Peter Stauffer  (Pfefferschote)
    Oh je oh je. Die bösen bösen Chinesen. Die etwas für die Alleinstehenden tun und dabei noch gute Geschäfte machen.
    1. Antwort von Lars Weiler  (NachosAndCheese)
      Konsumartikel sind nichts was man "für die Alleinstehenden tut", denn sie werden davon nicht glücklich. Es ist das Ausnutzen ihrer verzweifelten Situation für Profit. Dass sich dies jedoch nicht auf China beschränkt, steht ja auch im Artikel.
  • Kommentar von Jochen Schroeder  (jvs)
    ich staune welche Wahnsinnskonsumbedürfnisse da zu existieren scheinen. Arme Menschheit.