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Exportzahlen der Schweizer Wirtschaft erholen sich
Aus Tagesschau vom 17.09.2020.
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Wirtschaft und Corona Schweizer Exporte erholen sich weiter

Die Schweizer Wirtschaft hat im August wieder mehr exportiert. Eine grosse Stütze ist die Chemie- und Pharma-Industrie.

Seit dem Einbruch bei der Schweizer Exportwirtschaft im April und Mai erholen sich die Exportzahlen seit dem Sommer stetig. Es ist ein Bild, welches sich durch die gesamte Coronakrise zieht: Die Gesamtexportzahlen der Schweizer Industrie wurden stets von Pharma- und Chemie-Produkten gestützt; sie bestreiten zwei Drittel des August-Wachstums.

Was aber nicht heisst, dass andernorts, wie zum Beispiel bei der Uhren- oder auch der Maschinen- und Elektro-Industrie, die Einbrüche nicht massiv waren.

Bijouterie im Aufwind

Umso erfreulicher nun, dass sich der Trend im August auf breiter Front fortsetzt. Die Produkte aus der Maschinen- und Elektronik-Industrie legten mit einem Exportwachstum von 2.2 Prozent ebenso deutlich zu.

Im Vergleich zum Vormonat Juli wuchs auch der Export von Uhren mit 3.0 Prozent sowie Juwelier- und Bijouterie-Waren mit einem satten Anstieg von rund 16 Prozent.

Insgesamt hat die hiesige Industrie Waren im Gesamtwert von rund 18.3 Milliarden Franken exportiert. Damit ist das Niveau des Vorjahres fast wieder erreicht, wobei die Schwankungen gross sind. In den besten Exportmonaten 2019 lagt der Wert deutlich über 20 Milliarden Franken.

Importe nehmen ab

Abgenommen haben im August die Importe. Dies vor allem in der Pharma- und Chemie-Industrie. Der Grund: Die Branche importiert viele Rohstoffe und Halbfertigprodukte, aus denen sie dann fertige Medikamente herstellt. Diese Chemie-Rohwaren unterliegen starken monatlichen Schwankungen, weil es sie nur dann braucht, wenn die Lager wieder leer sind.

Ob die Erholung sich in den kommenden Monaten fortsetzt, hängt stark von der Entwicklung der Pandemie ab. Eher unwahrscheinlich ist aber ein erneuter weltweiter Lockdown. Denn ein solcher würde die globale Wirtschaft und somit auch die Schweizer Exporte nochmals empfindlich treffen und hohe Kosten verursachen.

Tagesschau, 17.09.2020, 12:45 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Das sind nüchtern betrachtet keine guten Nachrichten. Nehmen wir mal die Zahlen von 20,3 auf 18,3 Milliarden das sind 10 Prozent unter dem Durchschnitt, Weltweit wird es noch mehr sein, das bei einer steht’s wachsenden Weltbevölkerung. Und zur Inflation, kommt sie je. Das hängt von so vielen Faktoren ab. Wie uneins sich auch Spitzenökonomen sind kann man an der neusten Definition ausmachen. Wenn die Löhne steigen dann kommt die Inflation. Meine Definition ist wenn dieUmlaufgeschindigkeit steigt
  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Was ich in meinem vorangesendetem Kommentar
    gemeint habe :
    Weltwirtschaft und Weltpolitik
    gehören zusammen . Rassismus
    dürfte dazu ja wohl nicht gehören !
    Einige Herrschaften sollten
    darüber nachdenken.....!
  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Erfreulich zu lesen .
    Außen(-Welt) politik und Wirtschaft hängen zusammen .
    Keine große Weisheit . Weiß fast
    jeder .
    So gesehen wundert man sich über rassistische Formulierungen
    von Leuten , die von sich behaupten , die Weltwirtschaft
    "im kleinen Finger* zu haben !
    Aber zurück zur Wirtschaft :
    Wohnort Brig im Wallis , Halbjahreskarte Brig - Zermatt der BVZ .
    Wie wäre dies ?