Auch spielte der Schwingsport für die Nationsbildung der Schweiz im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle: Der faire Wettstreit auf dem Sägemehl galt als sportliche Übersetzung einer idealtypischen Demokratie, in der Abstimmungssieger bescheiden und Verlierer gefasst vom Platz gehen.

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29.08.2025, 09:05 Uhr Was uns das Schwingen über die Schweiz erzählt
Der Schwingsport ist Jahrhunderte alt. Der Kampf im Sägemehl war ursprünglich die Sache von Sennen und prägte später die Schweizer Identität. Host Felix Münger beleuchtet kurz vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025 mit Sporthistoriker Michael Jucker die Kulturgeschichte des Schwingens.
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Hunderttausende werden am Wochenende das «Eidgenössische» in Mollis verfolgen – vor Ort oder an den Bildschirmen. Die Popularität des Schwingens ist kein Zufall. Der archaische Kampf Mann gegen Mann in ländlicher Umgebung bietet vielen Menschen eine Gegenwelt zur ökonomisch durchgetakteten Lebenswelt in den Städten.
Auch spielte der Schwingsport für die Nationsbildung der Schweiz im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle: Der faire Wettstreit auf dem Sägemehl galt als sportliche Übersetzung einer idealtypischen Demokratie, in der Abstimmungssieger bescheiden und Verlierer gefasst vom Platz gehen.
Auch spielte der Schwingsport für die Nationsbildung der Schweiz im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle: Der faire Wettstreit auf dem Sägemehl galt als sportliche Übersetzung einer idealtypischen Demokratie, in der Abstimmungssieger bescheiden und Verlierer gefasst vom Platz gehen.