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Coronavirus Was darf ich während der ausserordentlichen Lage eigentlich noch?

Nachdem der Bundesrat vergangenen Montag beschloss, dass viele Geschäfte und Freizeitbetriebe bis 19. April ihre Tore schliessen müssen, herrscht grosse Verwirrung. Was dürfen wir überhaupt noch und welche Freizeitaktivitäten sollten wir lieber sein lassen? Wir klären auf!

Darf ich noch…

...eine Velotour machen?

Yes! Wäre ja auch voll schade, das schöne Wetter nur von drinnen anzusehen, oder? Wichtig: Auch hier gelten die Regeln des Bundes. Also Abstand halten, nur mit Menschen, mit denen man eh oft zusammen ist gehen und dich nur aufs Bike schwingen, wenn du dich fit fühlst.

...einen Spieleabend mit Freunden veranstalten?

Daniel Koch vom BAG rät: Zuhause bleiben und gamen statt eine WG-Party. Denn: Wir jungen Menschen spüren vielleicht keine oder nur milde Symptome, andere anstecken können wir trotzdem. Und wie. Und wenn's doch unbedingt ein Spieleabend sein soll: Wie wär's mit Online-Games oder einer der unzähligen Apps, mit denen man quasi zusammen spielt, ohne zusammen zu sein?

...Homeoffice mit anderen machen?

Auch hier gilt: Gesunden Menschenverstand walten lassen und vielleicht lieber darauf verzichten – auch wenn's dann etwas langweilig wird. Lieber bored für eine absehbare Zeit als forever im Homeoffice, weil die Pandemie kein Ende nimmt.

Alles zum Coronavirus

Du willst mehr Infos zum Coronavirus? Check das SRF-Dossier. Dort gibt's alles – von Liveticker bis zu den wichtigsten Informationen.

...mit Zug, Tram, Bus und Co. fahren?

Vielleicht hast du kein Auto und für die Strecke ist es mit dem Velo einfach zu anstrengend, we get it! Solange du die Vorschriften des Bundes einhältst, darfst du den öffentlichen Verkehr selbstverständlich noch benützen. Aber Achtung: Ab Donnerstag, 19. März, fahren die SBB ihren Betrieb herunter. Alle Infos zum angepassten Fahrplan findest du hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

...in meinem liebsten Fast-Food-Laden essen?

Jein. Platz nehmen und deine Nuggets oder den Döner essen liegt nicht drin, Restaurants müssen nämlich geschlossen bleiben. Als Take-Away darf dein liebster Fast-Food-Place aber weiterhin geöffnet haben. Gibt's den Trash-Znacht halt daheim – einfach das Lüften danach nicht vergessen!

...auf ein Tinderdate gehen?

Vielleicht wird's biz langweilig, weil ihr weder in ein Restaurant noch in eine Bar gehen könnt. Und auch beim Museumsbesuch oder ähnlichem wird's schwierig. Am besten verschiebt ihr euer Date also auf später im Jahr oder trefft euch auf eine neue Art: im Video-Call. Oder so.

...meine Eltern besuchen?

Gehören du oder deine Eltern zu einer Risikogruppe? Dann lieber nicht. Fühlt ihr euch aber alle gesund und munter, steht einem Sonntags-Kaffi bei Mami und Papi nichts im Weg, sagen die Experten in unserem Chat. Vorausgesetzt natürlich ihr achtet euch alle auf die Vorschriften des Bundes.

...im Club feiern?

Nope. Aus dem einfachen Grund, dass dein Lieblingsclub nicht öffnen darf. Und zwar bis 19. April. Aber keine Angst, wir bringen die Party zu dir ins Wohnzimmer – zum Beispiel mit dem DJ-Set von Animal Trainer, das sie exklusiv für SRF Virus gezaubert haben!

...Stuff im Internet bestellen?

Die Schweizerische Post verarbeitet noch immer Briefe und Päckli, also kannst du dir easy Dinge bestellen, die du, seien wir ehrlich, eigentlich gar nicht brauchst. Es kann jedoch sein, dass du ein, zwei Tage länger auf deine Bestellung warten musst als sonst.

Daniel Koch vom BAG ist unseren Kollegen von SRF News übrigens Rede und Antwort zu ählichen Fragen gestanden:

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Julian Schmid  (Julian Schmid)
    Eine sachliche, fachliche Sprache fände ich angemessen.
    Als 25-Jähriger würde ich mich auch noch als jung bezeichnen. Trotzdem werde ich nicht gerne geduzt von Leuten, die ich nicht kenne. Ich persönlich duze nur Kinder die offensichtlich noch nicht in der Pubertät sind. Diese "Du-Kultur" stelle ich nicht fest bei den Jugendlichen. Ich werde meistens von 15-Jährigen gesiezt, was auf den ersten Moment vielleicht ein wenig komisch erscheint, aber eigentlich anständig und respektvoll ist.
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  • Kommentar von Margrit Berger  (mberger)
    @Julian Schmid, was wäre denn angemessen?

    @Aaron Gut, ich denke, das BAG und wir alle werden Antworten finden im Laufe der nächsten Monate. Einige werden uns weiterhelfen.
    - Kreativität ist gefordert, damit wir Lösungen finden für die vielen Probleme, die noch auf uns zukommen. Kreativität, die uns in den vergangenen Jahrzehnten mit all den pfannenfertigen Aktivitäten etwas abhanden gekommen sind.
    Entdecken wir uns selbst!
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  • Kommentar von Margrit Berger  (mberger)
    @Konrad Pfister - im Gegensatz zu Ihnen finde ich den Artikel übersichtlich abgefasst. Die Anglizismen gehören zum Wandel, die Sprache hat sich seit jeher verändert und angepasst, etliche Wörter wurden aus den griechischen, römischen, etc. Sprachen übernommen im Laufe der Jh. und täglich angewendet. Auch das DU finde ich absolut in Ordnung - ja, eigentlich würde es mir auch gefallen, sich im Forum mit du und Vornamen anzusprechen. In den Anfängen des Internets war das normal und sympathisch.
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