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Veronica Fusaro am ESC in Wien «Etwas frustrierend»: Luft nach oben nach den ersten Proben

Die Abläufe sitzen noch nicht ganz, aber genau dafür sind die Proben da: Veronica Fusaro performt zum ersten Mal auf der Stage des ESC 2026 in der Wiener Stadthalle.

Endlich. Veronica Fusaro stand am Montagnachmittag zum ersten Mal auf der Bühne, wo sie am 14. Mai um den Einzug ins Grand Final des Eurovision Song Contest 2026 performen wird. «Es war sehr berührend», sagt die Thunerin gegenüber SRF, «ich habe versucht, möglichst viel von diesem speziellen Moment aufzunehmen und zu geniessen.»

Bei dieser ersten Probe zeigt sich, wie gut Song und Performance der ESC-Acts aufeinander abgestimmt sind und wo beim Ablauf noch geschraubt werden muss. Sobald der Artist die Bühne der Wiener Stadthalle betritt, haben das Contest-Team und die Delegationen 30 Minuten Zeit, um das Stück bis zu dreimal durchzuspielen.

Proben sind zum Proben da

Das Schweizer Prop scheint die Bühnenleute vor besondere Herausforderungen zu stellen, ein Grossteil der halben Stunde ging nämlich fürs Aufstellen drauf. Die Requisite aus netzartigen Wänden und blutroten Seilen lag noch nicht optimal bereit, weshalb Veronica ihren Beitrag «Alice» nur zweimal singen konnte.

«Es ist etwas frustrierend, wenn Dinge nicht klappen, für die ich selbst nichts kann», so die 29-Jährige. Sie weiss aber auch, dass die First Rehearsals so laufen können und genau dafür da sind: Abläufe werden getestet und optimiert, damit die Acts in den TV-Liveshows jeweils in rund 45 Sekunden ready sind – die Zeit zwischen zwei Ländern ist sehr knapp bemessen.

Nemo-Inszenator ist dran

Nach den Proben bekommen die Delegationen im Viewing Room die Möglichkeit, sich die Performances im Detail anzuschauen und den Verantwortlichen schliesslich einen ganzen Einkaufszettel an Änderungswünschen zu präsentieren, von Kamerawinkeln über Licht-Einstellungen bis zur Menge Rauch, die an bestimmten Stellen des Songs die Bühne einhüllen soll.

Dass all das möglichst wie angedacht umgesetzt wird, darum kümmert sich der schwedische Creative Director Benke Rydman, der bereits für Nemos Sieges-Performance am ESC 2024 in Malmö verantwortlich war.

Vier Tänzerinnen auf der Bühne

Veronica Fusaro arbeitet unterdessen weiter an ihren Moves und ihrem Positioning, damit die choreografierte Inszenierung zusammen mit den vier Tänzerinnen für die zweiten Proben am Freitag noch besser sitzt.

Dazwischen wird Content geshootet für die Social-Kanäle und die Dokumentation, die vor dem zweiten Halbfinale ausgestrahlt wird. Ausserdem stehen Interviews an – entspannt wird erst nach dem Eurovision Song Contest wieder.

Wann und wo läuft der ESC 2026?

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Die beiden Semi Finals des Eurovision Song Contest 2026 werden am Dienstag, 12. Mai und am Donnerstag, 14. Mai, live um 21:00 Uhr auf SRF 2 übertragen. Veronica Fusaro tritt im zweiten Halbfinale an.

Das Grand Final läuft am Samstag, 16. Mai, um 21:00 Uhr live auf SRF 1.

Alle drei Shows kannst du auch im Liveticker in der SRF News App verfolgen.

SRF 3, 5.5.2026, 6:20 Uhr

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