Das Sachbuch-Quartett

  • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Im letzten Sachbuchquartett des Jahres werden das bestehende Wissen über Aids zusammengetragen, die Ursprünge unseres Konsumverhaltens ergründet, die humanitären Schweiz kritisch befragt sowie auf ungewöhnliche Weise eine Deutsche Familiengeschichte aufgerollt. 

Beiträge

  • Aids – Eine Auslegeordnung

    Vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV: Diese Geschichte erzählen Ulrich Götz, Martin Hicklin und Manuel Battegay in ihrem Buch «Aids in Basel».

    Sie richten einen weltumspannenden Blick auf die Entwicklung der Krankheit und tragen alles zusammen, was es bis 2018 über HIV und Aids zu wissen gibt.

    Buchhinweis:Ulrich Goetz/Martin Hicklin/Manuel Battegay: Aids in Basel, Schwabe Verlag 2018

    Irène Dietschi

  • Konsum – der Motor unserer Zivilisation

    «Ich konsumiere, also bin ich». Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde.

    Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart grossen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?

    Buchhinweis:Frank Trentmann: Herrschaft der Dinge - Die Geschichte des Konsums vom 15. Jahrhundert bis heute. Paperback, DVA 2018.

    Adrian Kohler

  • Humanitäre Schweiz – eine Spurensuche

    Die Schweiz beruft sich oft auf ihre humanitäre Tradition. Unter dem Titel «Wo liegt die humanitäre Schweiz?» machen sich Historikerinnen auf Spurensuche. Sie rollen die Entstehungsgeschichte der humanitären Hilfe auf und beleuchten das Handeln der Schweiz in einem transnationalen Zusammenhang.

    Buchhinweis:Miriam Baumeister/Thomas Brückner/Patrick Sonnack (Hg.):Wo liegt die humanitäre Schweiz? Eine Spurensuche in zehn Episoden», Campus Verlag, Frankfurt a. Main 2018.

    Sabine Bitter

  • Über die Vergangenheit zur Gegenwart

    Nora Krug lebt seit 17 Jahren in New York, ist verheiratet mit einem amerikanischen Juden und fühlt sich deutscher als je zuvor.

    Die Autorin und Illustratorin fragt sich, was Heimat für sie bedeutet, und unternimmt eine literarisch-grafische Spurensuche in der Vergangenheit ihrer Familie.

    Buchhinweis:Nora Krug: Heimat: ein Deutsches Familienalbum, Penguin Verlag 2018.

    Bernadette Conrad

Autor/in: Irène Dietschi, Adrian Kohler, Sabine Bitter, Bernadette Conrad, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Bernard Senn