Auf «Mini Musig» folgt «Eignix»

Vor über 20 Jahren hatte Christian Schnetzer mit der Kapelle Christian Schnetzer seinen ersten öffentlichen Auftritt. Ab 2007 wurde es dann ruhiger um den Zürcher Bläser und Komponisten. Er widmete seine Zeit der Suche nach einem eigenen Stil und der Komposition neuer Titel.

Christian Schnetzer scheint seinen eigenen Stil gefunden zu haben. Das Resultat seiner Suche präsentiert er letzten Sommer mit der sinnigen CD «Mini Musig». Die 19 Eigenkompositionen wurden unter Mitwirkung der Topmusiker Urs Meier, Urs Lötscher, Schöff Röösli und Philipp Mettler eingespielt.

Der neue Elan nach der künstlerischen Pause hält bei Christian Schnetzer an. In diesen Tagen erscheint bereits seine zweite Comeback-CD mit den gleichen Musikern unter dem Titel «Eignix».

In der Sendung «Potzmusig» gibt es Kostproben aus diesem Album zu hören. Im Gespräch mit Beat Tschümperlin verrät Christian Schnetzer ausserdem, woher er seine Schaffenskraft nimmt.

Ausserdem in der Sendung «Potzmusig»: Gert Wilden und sein Orchester mit «French Samba» in einer Aufnahme von 1961 aus der «Sammlung Dür».

Beiträge

  • Gert Wilden und der «French Samba»

    Gert Wilden wird 1917 in Östereich-Ungarn geboren, der heutigen Tschechischen Republik. Noch während seiner Studienzeit an der Musikhochschule Prag übernimmt er die Leitung des Rundfunkorchesters Pilsen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg steigt Gert Wilden in die deutsche Filmbranche ein und wird bald einmal zum meistbeschäftigten Komponisten für Unterhaltungsfilme. Zu seinen bekanntesten Arbeiten fürs Fernsehen gehört unter anderem die Musik zur Zeichentrickserie «Heidi».

    Mit seinem Orchester hat Gert Wilden 1961 den Titel «French Samba» fürs Schweizer Radio eingespielt.

    Dani Häusler

Gespielte Musik

Moderation: Beat Tschümperlin, Redaktion: Beat Tschümperlin