Die Bauernmusik Altdorf spielt «Tsches nicht Jazz»

Wie jeden Samstag wartet die Sendung «Potzmusig» mit 100 Prozent Schweizer Volksmusik auf. Diesmal mit einer besonderen Perle aus der Sammlung der Gebrüder Krupski. Das aktuelle Album «Tsches nicht Jazz» der Bauernmusik Altdorf ist eine Hommage an die beiden leidenschaftlichen Musiker.

Mit Swing hat der Albumtitel «Tsches nicht Jazz» tatsächlich nichts zu tun. Mit Tsches ist Tscheslaus Krupski (1882-1940) gemeint, der Bruder von Ladislaus Krupski (1883-1947) alias Hanns in der Gand. Dank dem Nachlass der beiden Krupski-Brüder besitzt Uri ein wertvolles Kulturerbe aus dem 19. Jahrhundert.

Musik aus der Belle Époque neu aufleben lassen

Tsches Krupski war einer der grössten Sammler alter Tanzmusik. Seine Notenbüchlein enthalten über 900 Melodien. Davon hat er rund 40 Tänze fünfstimmig für eine Bauernkapelle arrangiert. Die Bauernmusik Altdorf hat sich nun zum Ziel gesetzt, die alte ungekünstelte Musik aus der Belle Époque Zeit wieder neu aufleben zu lassen.

In der Sendung «Potzmusig» stellt Dani Häusler das Album «Tsches nicht Jazz» vor. Ausserdem spricht er mit Peter Gisler von der Bauernmusik Altdorf über Leben und Wirken von Tsches Krupski.

Ausserdem in der Sendung: Das Ländlertrio Heimat-Gruess aus Urdorf mit dem Ländler-Walzer «Im Chälehüsli» aus der umgfangreichen Volksmusiksammlung von Fritz Dür.

Beiträge

Gespielte Musik

Moderation: Beat Tschümperlin, Redaktion: Beat Tschümperlin