Es singt und klingt im Oberwallis

Über das Wochenende vom 14. bis 16. September 2012 steht das Oberwallis ganz im Zentrum des Chorgesangs, beim dritten Alpenchorfestival. Es vereinigt Chöre aus dem Wallis und weiteren Regionen der Schweiz mit solchen aus dem Alpengebiet der Nachbarländer zu einem grossen Festival-Wochenende.

Auch in diesem Jahr wird das wieder ein unvergessliches Fest der Sinne werden. Neben diversen Schweizer Chören sind in diesem Jahr mit dem deutschen Jugendkammerchor und dem Vokalensemble «The blossomed voice» die Alpenländer Deutschland und Italien vertreten.

Chormusikalische Trouvaillen aus dem Alpenraum

Im Mittelpunkt des Festivals steht dabei der Volksgesang der Laienchöre. Die populären Melodien und qualitativ hochstehende Konzerte für Jung und Alt animieren zu gemeinsamem Singen und Erleben über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg. Im Rahmen des Alpenchorfestivals präsentiert jeder Chor in seinen Konzerten auch Melodien aus dem musikalischen Erbe seiner Gegend. So birgt jedes Konzertprogramm seine Trouvaillen aus den Herkunftsgebieten der jeweiligen Chöre.

«Lieder üf der Gass»  

Am Samstag verwandeln sich die Strassen von Brig-Glis zu einer riesigen Bühne: «Lieder üf der Gass» sind dann an allen Ecken, in allen Gassen und auf allen Plätzen der Alpenstadt Brig zu hören. Die Bühnen sind für alle Gesangsgruppen zum Mitmachen offen. Die ganze Stadt wird erfüllt vom Gesang der verschiedenen Alpenchöre - eine einmalige Stimmung «par excellence», voll Klang und Freude! Mit den Liedern «üf der Gass» wird das Alpenchorfestival zu einem singenden Volksfest.

Kompositionswettbewerb

Dem Alpenchorfestival ist ein Internationaler Kompositionswettbewerb für neue Chor- und Kinderlieder angegliedert. Gesucht werden neue oder neu bearbeitete Walliserlieder, die auch ein Laienchor bewältigen kann. Diese Lieder sollen das bestehende Liederrepertoire ergänzen und die Gemeinschaft und Identität im Wallis stärken. Die prämierten Werke werden von einer internationalen Jury ausgewählt und innerhalb des Alpenchorfestivals uraufgeführt.

Auch DRS Musikwelle ist live dabei

Mit der volkstümlichen Direktsendung «So tönts-spezial» stimmt die DRS Musikwelle am Freitagabend, den 14. September 2012 ab 20.00 Uhr auf das Alpenchorfestival Oberwallis ein. Im Rahmen der zweistündigen Sendung «So tönts-spezial» vom Alpenchorfestival Oberwallis ist ein eigentliches „Best-off zu hören, dabei treten Chöre und Volksmusikgruppen auf, die alle aus dem Wallis oder dem benachbarten Italien kommen.

DRS Musikwelle-Redaktor Guido Rüegge konnte sich mit Hansruedi Kämpfen, dem Künstlerischen Leiter des Alpenchorfestivals unterhalten. Sie erfahren, welches für ihn die «Rosinen» und seine ganz persönlichen Höhepunkte im vielfältigen Festivalprogramm sind.

 

Beiträge

  • «knallrot» von den Gasterländer Blasmusikanten

    Das Markenzeichen der Gasterländer Blasmusikanten sind ihre knallroten Gilets, die sie bei ihren Auftritten tragen. «knallrot» ist auch der Titel der neuen Gasterländer-CD. Kostproben davon sind in der Sendung «Potzmusig» zu hören.

    Bernhard Siegmann unterhält sich mit Rolf Gmür von den Gasterländer Blasmusikanten über das neue Album «knallrot». «Weshalb wir knallrote Gilets gewählt haben, weiss ich nicht mehr genau», sagt Rolf Gmür und ergänzt: «aber ein grosser Vorteil hat diese Farbe: die Gilets sind jederzeit leicht auffindbar».

    Als Formation erleben die Gasterländer Blasmusikanten sehr wenige Wechsel. Das führt einerseits zu einem guten Zusammenhalt in der Kapelle, andererseits kann das Niveau der Qualität stets gehalten und verbessert werden. Rolf Gmür ist stolz auf seine Musikanten und schätzt ihre Freude an der Musik, die auch dann nicht verloren geht, wenn intensive Proben anstehen. Nur durch diese Begeisterung lassen sich die Herzen des Publikums erreichen, ist er überzeugt. Dass dies den Gasterländer Blasmusikanten gelingt, zeigt sich auch in der Tatsache, dass sie 2009 und 2011 vom Radiopublikum zur beliebtesten Blaskapelle gewählt wurden.

    Bernhard Siegmann

Gespielte Musik

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Christine Gertschen