Rauchstopp – Wie haben Sie es (nicht) geschafft?

Kurse, Bücher, Akupunktur, Hypnose, schierer Wille: Die Auswahl an Methoden zum Nikotinausstieg ist gross. Welche haben Sie schon ausprobiert und was ist Ihre Bilanz?

Stoppzeichen mit Zigarettenstummeln. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Vorsatz ist schnell gefasst, aber an der Umsetzung des Rauchstopps scheitern viele. imago

«Ich habe von einem Tag auf den anderen aufgehört – einfach so.» Was manch einer stolz verkündet, gelingt den Allerwenigsten. Meist bleibt es nicht bei einem Versuch, und wer den Ausstieg aus der Nikotinsucht tatsächlich längerfristig geschafft hat, wird mehr als eine Methode ausprobiert haben. Hier die wichtigsten im Überblick:

Nikotinersatzprodukte

Insbesondere starke Raucher profitieren von Nikotin-Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten oder Nikotin-Inhaler. Nikotinersatzprodukte mildern die Entzugserscheinungen und sind in Kombination mit einer fachlicher Beratung die Rauchstoppvariante mit der besten Erfolgsbilanz.

Rauchstopp-Medikamente

Gegen die Nikotinsucht können auch Medikamente mit den Wirkstoffen Bupropion (Zyban) und Vareniclin (Champix) helfen. Ein solcher Nikotinentzug geschieht unter ärztlicher Aufsicht, um bei möglichen Nebenwirkungen sofort reagieren zu können.

Studien zufolge verdreifachen sich die Erfolgschancen für eine dauerhafte Rauchabstinenz mit Vareniclin.

Rauchstopp-Beratungen

In den unter anderem von der Krebs- und der Lungenliga angebotenen Kursen analysieren die Raucher ihr Rauchverhalten, erkennen Automatismen, planen Ersatzhandlungen und versuchen mit Hilfe dieser Einsicht ihr Suchtverhalten zu verändern. Bei einem Rückfall hilft die Gruppe, möglichst schnell den Wiederausstieg zu finden.

Rauchstoppbücher wie «Endlich Nichtraucher» helfen den Ausstiegswilligen dabei, sich mit den Nachteilen ihrer Nikotinsucht und den Vorteilen eines rauchfreien Lebens auseinanderzusetzen.

Alternative Therapieangebote

Von Mentaltraining über Akupunktur bis hin zur Hypnose reichen die alternativen Therapieangebote. Wissenschaftlich ist ihre Wirksamkeit kaum verlässlich belegt, im Einzelfall können sie aber durchaus Erfolg haben. Allerdings tummeln sich auf diesem Markt auch viele unseriöse Anbieter.

DIE Methode mit hundertprozentiger Erfolgsquote gibt es nicht. Die meisten Ex-Raucher haben fünf bis sechs ernsthafte Aufhörversuche hinter sich. Wie haben Sie es geschafft – oder woran sind Sie gescheitert? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie hier Ihre Erfahrungen!

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