Smartphones, die besseren Senioren-Handys

Digital

Telefone mit grossen Tasten und einfacher Bedienung gibt es schon fast so lange, wie es Handys gibt. Aber machen solche speziellen Geräte im Smartphone-Zeitalter noch Sinn?

Wer unbedingt physische Tasten benötigt und nur telefonieren und SMS verschicken will, ist mit einem Senioren-Handy noch immer gut bedient. Es gibt sie ab etwa 50 Franken. Dass auch alte Menschen eher Smartphones bevorzugen, haben die Hersteller der Seniorenhandys gemerkt. Sie bieten auch Modelle an, die mit Android laufen und einen Touchscreen haben. Kosten: Ab 200 Franken.

Für diesen Preis kann man sich auch ein «normales» Android-Smartphone besorgen und es individuell als Senioren-Handy ausstatten – mit einer «Launch App», die nur die wichtigsten Funktionen auf den Startbildschirm zaubert. Man findet die Apps im Google Playstore mit den Suchbegriffen «Big Launcher» oder «Senioren Oberfläche» oder «Senior Homescreen».
Einige Hersteller wie Samsung und Huawei haben die Möglichkeit, das Gerät auf «einfache Bedienung» umzuschalten, bereits eingebaut.

Bei Apples iPhone ist es nicht möglich, den Startbildschirm zu «übersteuern», dafür hat iOS standardmässig viele Hilfsmittel integriert, die auch für Senioren nützlich sein können, die sogenannten «Bedienungshilfen».

Beide Smartphone-Systeme haben zudem eine Notfallfunktion eingebaut. Wie dieser «Knopf» funktioniert, steht hier.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Reto Widmer