Wenn Schule Angst macht - Wie umgehen mit Schulabsentismus?
Was, wenn die Angst für die Schule zu gross wird? Manche Kinder schaffen es morgens kaum aus dem Haus. «100 Tage zu Hause» erzählt, wie Nike mit Schulangst lebt und langsam wieder Mut fasst.
Wecker ausschalten, aufstehen, frühstücken, Znüni einpacken und ab in die Schule. Eigendlich selbstverständliche Schritte – aber nicht für alle Kinder. Wer von Schulabsentismus betroffen ist, kämpft oft schon am Morgen mit Gefühlen und Ängsten, die den Weg ins Schulhaus fast oder ganz unmöglich machen.
Was ist Schulabsentismus
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Schülerinnen und Schüler, die von Schulabsentismus betroffen sind, bleiben der Schule fern oder kommen regelmässig zu spät, ohne krank zu sein. Das hat oft negative Auswirkungen auf die schulische und soziale Entwicklung. Es gibt verschiedene Formen von Schulabsentismus. Dazu gehört das Schule-Schwänzen, Schulangst oder auch die Schulverweigerung. Die Ursachen können dabei sehr vielfältig sein.
Das Hörspiel «100 Tage zu Hause» erzählt eine Geschichte über Schulangst, Mut, Freundschaft und Tintenfisch im Bauch. Die Geschichte hilft, Schulabsentismus im Unterricht mit der Klasse zu thematisieren und die Gründe dahinter besser zu verstehen.
Die Geschichte ist auf Schweizerdeutsch und für Kinder ab 8 Jahren geeignet.
Im Mittelpunkt steht die elfjährige Nike, die sich plötzlich nicht mehr in die Schule traut. Mit ihrer besten Freundin Mia stolperts sie unerwartet in ein spannendes Abenteuer und lernt von Tag zu Tag, ihrer Angst ins Auge zu blicken und wieder Vertrauen in sich selbst zu finden.
Das Hörspiel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Matilda Gyllenberg. Die vier Folgen erzählen davon, wie Nike Schritt für Schritt aus ihrer Schulangst herausfindet. Die Geschichten machen ihre innere Welt hörbar und zeigen Kindern wie Erwachsenen: Schulangst ist kein Einzelfall. Viele erleben Ähnliches, und niemand, der darunter leidet, ist allein.
Informationen für Lehrpersonen
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Bezug zum Lehrplan 21
Die Schülerinnen und Schüler ...
NMG.1.1.b...können anhand von Beispielen (z.B. in Geschichten) Gefühle und Interessen beschreiben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen.
NMG.1.2.c...können in konkreten Situationen (z.B. aus dem Alltag, aus Geschichten, Filmen) den Grad des Wohlbefindens und den Gesundheitszustand von Menschen erkennen.
Überfachliche Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler…
Soziale Kompetenzen: können sich in die Lage einer anderen Person versetzen und sich darüber klar werden, was diese Person denkt und fühlt.