So lebt der Sport im digitalen Raum weiter

Seit Ausbruch der Corona-Krise geht in der Sportwelt fast nichts mehr. Fast: E-Sport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Zuschauerzahlen steigen, neue Formate entstehen. Die Sendung «Treffpunkt» fragt: Wie nachhaltig ist dieser Boom?

Ein Computerbildschirm zeigt die Szene eines virtuellen Fussballspiels.
Bildlegende: Mehr Spieler, mehr Zuschauer: Die E-Sports-Szene boomt durch die Corona-Krise. Colourbox

Coronavirus legt Sportwelt still

Seit Ausbruch der Corona-Krise steht die Sportwelt still. Meisterschaften wurden vorzeitig unter- oder abgebrochen und Veranstaltungen rund um den Globus wurden abgesagt oder verschoben, darunter die Fussball-EM oder die Olympischen Spiele in Tokio. Ein Ende des Stillstands ist noch nicht in Sicht.

E-Sports boomen

Die Situation hat dazu geführt, dass der E-Sport einen Boom erlebt: Die Turniere verzeichnen wachsende Zuschauerzahlen, es werden mehr Games verkauft, und es entstehen ganz neue Formate. Ein Beispiel sind die Formel 1-Rennen, die seit März virtuell durchgeführt werden, oder das Radrennen «The Digital Swiss 5», bei dem Etappenabschnitte der Tour de Suisse virtuell gefahren werden.

Offene Zukunft

Hält dieser Boom auch nach der Krise an? Diese Frage ist Thema in der Sendung «Treffpunkt». Gäste sind Guido Berger, SRF-Digitalredaktor und E-Sport-Experte, sowie Steven Krucker, der für SRF E-Sport-Events kommentiert. Sie erläutern, welche Veränderungen die Corona-Krise in der Welt des E-Sports ausgelöst hat, und weshalb es E-Sport auch in Zukunft schwer haben dürfte, in der Schweiz die ganzen grossen Massen zu erreichen.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Vera Büchi