Wie glücklich macht Geben?

Von der Spende für ein Frauenhaus über das Engagement in einem Verein bis hin zur Unterstützung eines Crowdfunding-Projekts: Viele Schweizerinnen und Schweizer tun Gutes, geben etwas für andere. Was löst das aus? Um diese Frage dreht sich die Sendung «Treffpunkt».

Geben macht glücklich: Das konnte die Hirnforschung nachweisen.
Bildlegende: Eine Person übergibt einer anderen Person eine Tüte mit Lebensmitteln. Colourbox

Die Schweiz steht, was Spenden betrifft, international gut da: Gemäss der britischen Wohltätigkeitsorganisation «Charity Aid Foundation» ist die Schweiz auf Platz 13 der wohltätigsten Länder.

So manche kulturelle Institution, wohltätige Stiftung oder gemeinnützige Organisation würde ohne das Engagement von privaten Spendern nicht auskommen.

Das sagt die Hirnforschung

Etwas zu geben oder zu tun für andere, macht aus verschiedenen Gründen glücklich. Das hat die Hirnforschung in den letzten Jahren gezeigt, sagt Philippe Tobler, Professor für Neuroökonomie an der Universität Zürich. Oft erlebt man nur schon dadurch Glück, dass man die Freude der Person, die man beschenkt hat, miterlebt.

Wie glücklich macht Geben?

Die Sendung «Treffpunkt» spricht gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern über die Gefühle, die wohltätiges Handeln auslöst: Macht Geben immer glücklich? Und warum?

Gast in der Sendung ist der Neuroökonom Philippe Tobler. Er erläutert, was sich beim Geben im Gehirn abspielt und welche Unterschiede es zwischen den Menschen gibt – etwa zwischen Männern und Frauen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Vera Büchi