Musikfestwoche Meiringen: Brahms' blühende Klanglandschaften

«Neue Bahnen»: Die Musikfestwoche Meiringen auf den (Kammermusik-)Spuren von Johannes Brahms. Patrick Demenga, Berner Cellist und künstlerischer Leiter des Meiringer Festivals, begibt sich mit seinen Kammermusik-Freunden auf die Spuren des jüngeren Johannes Brahms.

Einer im Streich-Sextett: Christoph Schiller.
Bildlegende: Einer im Streich-Sextett: Christoph Schiller. Allegro Vivo/Dieter Schewig

Der äusserst selbstkritische Komponist hat sich mit seinen beiden Streichsextetten quasi selber überlistet: Da er mit seinen ersten Quartett-Versuchen unzufrieden war (die grosse Beethoven-Tradition lässt grüssen), hat er einfach Werke mit zwei zusätzlichen Streichern komponiert.

Und siehe da: es ging! Für Brahms waren diese Sextette im Rückblick zwar «lange, sentimentale Stücke», doch das sind Äusserungen, die das Publikum schon damals (und noch heute) erfolgreich ignorierte. Brahms war manchmal eben einfach zu streng mit sich selbst!

Kolja Blacher, Violine
Muriel Cantoreggi, Violine
Kim Kashkashian, Viola
Christoph Schiller, Viola
Patrick Demenga, Violoncello
Thomas Demenga, Violoncello
Bernd Glemser, Klavier

J. Brahms: Streichsextett G-Dur op. 36

J. Brahms: Intermezzi für Klavier

J. Brahms: Streichsextett B-Dur op. 18

Konzert vom 5. Juli 2014, Michaelskirche Meiringen