Vier Blicke auf ein Schicksal: Stabat Mater dolorosa

Schmerzerfüllt steht die Mutter am Fuss des Kreuzes und blickt auf ihren Sohn: Das mittelalterliche Gedicht, das den Fokus auf die leidende Muttergottes richtet, hat zahlreiche musikalische Spuren hinterlassen.

Ein Orchester in einer Kirche
Bildlegende: © Rebecca Bowring

«Stabat mater dolorosa»: In diesem Konzert sind gleich vier Werke in direktem Vergleich zu erleben, die alle den alten, lateinischen Text zur Grundlage haben, von der Renaissance (Palestrina) bis ins 20. Jahrhundert (Arvo Pärt).
Die wohl berühmteste Vertonung überhaupt stammt von Pergolesi, der mit seinen ausdrucksstarken Melodien die unaussprechlichen Gefühle zu fassen sucht - Gänsehaut-Musik! Damit schliesst dieses Konzert von Gli Angeli Genève, dem hervorragenden Schweizer Ensemble, vom Alte-Musik-Festival im holländischen Utrecht.

Domenico Scarlatti: Stabat Mater
Arvo Pärt: Stabat Mater
Giovanni Pierluigi da Palestrina: Stabat Mater
Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater

Gli Angeli Genève
Aleksandra Lewandowska, Sopran
Ana Quintans, Sopran
Carlos Mena, Altus
Andrew Tortise, Tenor
Stephan MacLeod, Bass & Leitung
Quatuor Sine Nomine

Konzert vom 25. August 2019, Tivoli Vredenburg, Utrecht (Festival Oude Muziek Utrecht)

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Moderation: Andreas Müller-Crepon, Redaktion: Patricia Moreno