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Alain Berset: «Die epidemiologische Lage ist besorgniserregend»
Aus News-Clip vom 17.12.2021.
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Neue Massnahmen des Bundesrats Bei Sport-Veranstaltungen in Innenräumen gilt neu die 2G-Regelung

  • Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, für den Besuch aller Sport-Veranstaltungen in Innenräumen die 2G-Regel einzuführen.
  • Die Landesregierung entschied sich für die «mildere» der zwei Varianten, die in Konsultation geschickt worden waren. Auf Sitzplätzen darf somit weiter konsumiert werden.
  • Die Veranstalter können auf die Maskenpflicht verzichten, wenn sie freiwillig 2G+ einführen (geimpft oder genesen plus ein negativer Corona-Test).

Ab Montag, dem 20. Dezember, erhalten nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt zu Innenräumen von Sport-Veranstaltungen. Zusätzlich gilt für alle eine Masken- oder eine Sitzpflicht. Klubs, die auf die zusätzliche Vorgabe verzichten wollen, können freiwillig einen Test verlangen.

Das hat der Bundesrat am Freitag beschlossen. Die Massnahmen gelten bis am 24. Januar. Die Landesregierung orientiert sich an der ersten von zwei Varianten, die sie vor Wochenfrist in die Konsultation geschickt hat.

Keine Maske mit negativem Test

Auch für den Amateursport gibt es Einschränkungen. Sportliche Aktivitäten in Innenräumen dürfen nur von Geimpften oder Genesenen ausgeübt werden, wenn sie dabei eine Maske tragen können. Wollen sie ohne Maske trainieren oder spielen, müssen sie zusätzlich ein negatives Testergebnis vorlegen.

Personen, deren Impfung, Auffrischimpfung oder Genesung nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von der 2G+ Testpflicht ausgenommen. Für Jugendliche bis 16 Jahre gibt es keine Einschränkungen. Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen draussen gilt weiterhin die 3G-Regel.

Swiss Olympic fordert zur Impfung auf

Swiss Olympic begrüsst die neuen Massnahmen, obwohl diese insbesondere auf die Hallensportarten grosse Auswirkungen haben. Der Dachverband fordert die noch ungeimpften Sportlerinnen und Sportler auf, sich impfen zu lassen. Erfreulich sei, dass Personen, die in den letzten vier Monaten die Auffrischungsimpfung erhalten haben, zum zweiten Mal geimpft oder von Covid-19 genesen sind, weiterhin ohne Maske Indoor-Sportaktivitäten ausüben könnten, teilte Swiss Olympic per Communiqué mit.

Die 2G-Regel führe aber dazu, dass ungeimpfte Personen nicht mehr am Vereinstraining teilnehmen können. «Das ist mit Blick auf die Vereine und für die jeweiligen Sportlerinnen und Sportler bedauerlich», sagte Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl. Die Impfung sei die einfachste Möglichkeit, wieder am Vereinsleben teilhaben zu können.

Andere Reaktionen aus dem Sport gab es nur vereinzelt. Die meisten Klubs aus Indoor-Sportarten, insbesondere aus dem Eishockey, nahmen die Massnahmen zur Kenntnis und forderten ihre Fans zur Einhaltung auf.

SRF 1, Medienkonferenz des Bundesrats, 17.12.2021, 15:30 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Ich bin gegen die 2G Regel da sie eine 2 Klassengesellschaft schafft.
    Besonders da geimpfte noch ansteckend sind und auch anstecken können, finde ich die Regel sehr fragwürdig.
    naja, solange die Mehrheit das so will, darf man ja auf gewisse Grundrechte verzichten.
    ich hoffe nur, dass wir irgendwann wieder alle Massnahmen abschaffen.
    die Massnahmen spaltet die Gesellschaft in 2 Lager.
    Die einen sehen nur den Gesunheitlichen nutzen der Massnahmen, die anderen sehen die sozialen Probleme.
    1. Antwort von Er Meio  (ermeio)
      Ich bewundere Ihren Optimismus Herr Hug, ich bezweifle jedoch besserung in Zukunft wen wir die Vergangenheit anschauen. Im April sprach die Regierung von „Normalisierungsphase“ inzwischen ist es anomaler aus je zuvor. ;-)
    2. Antwort von Sandro Aho  (Ahooo)
      Naja.Jeder hat die Chance sich zu impfen. Wenn man dies nicht möchte, ist das sein Recht. Aber man weiss vorher schon, dass man einige Dinge nicht mehr machen kann. Und 2G nützt viel. Denn durch die Maske und Impfung, wird die Übertragung verringert, aber vor allem die Chance das sich jemand Ansteckt, der daraus einen schweren Verlauf hat um ein vielfaches gesenkt. Dadrum geht es ja. Spitäler entlasten. Die Massnahmen hören erst auf, wenn es durch ist. Und ohne Impfungen wirds halt schwierig...
    3. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      @ Andreas Hug „ich hoffe nur, dass wir irgendwann wieder alle Massnahmen abschaffen.“ das hoffen viele aber da wir am 28.11 das COVID-19 Gesetz angenommen haben wird das wo möglich noch lange, keine Normalisierungs fase geben. Ausser das 2/3 G normal ist.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Hug, wir haben auch mit 2G keine 2-Klassengesellschaft. Alle erwachsenen Personen und Jugendlichen, die freiwillig auf das Impfen verzichten, begeben sich ohne Zwang ins Abseits. Sie schliessen sich also selber von gewissen Aktivitäten aus. Die Impfung nützt der Gesundheit und dient einem besseren sozialen Zusammenleben. Die Ursache für soziale Probleme sind nicht die Massnahmen, sondern die Unbelehrbarkeit und Widerborstigkeit der Impfgegnerschaft.
  • Kommentar von Marc Ansermoz  (ansermoz76)
    2G ist Schwachsinn und kontraproduktiv. Wie wir alle wissen, kann man auch als geimpft er den Virus weitergeben. Also ist 2G eine Scheinsicherheit und die Leute werden leichtsinnig, weil sie sich sicher fühlen.
    Und es grenzt eine ganze Menge Menschen aus.
    Meiner Meinung gibt es nur 1G: getestet. Der Rest ist eigener Schutz, ob man einen schlimmen Verlauf oder einen leichten haben will, ob man sich nicht impfen lassen will oder doch.
  • Kommentar von Christian Weber  (CWeb)
    Ich gehe 1-2 mal pro Woche klettern in der Halle. Mit Maske geht das auch. Knapp 3 Minuten, dann werde ich bewusstlos. Aber theoretisch geht es.
    1. Antwort von Sandro Aho  (Ahooo)
      Chirurgische Maske reicht. Brauchst nicht ein Plastiksack überziehen. Dann sollte es auch mit Maske gehen. Frag mal Chirurgen wenn sie 10h operieren. Oder die Leute auf der IPS mit dem Vollanzug. Oder von mir aus auch die Kletterer die es ohne Sauerstoff auf 8000m schaffen.. also wenns dort mehr Luft gibt als unter deiner Maske, dann weiss ich auch nicht.
    2. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      Ja und die Spitzensportlern müssen immer noch ohne Maske spielen.
    3. Antwort von Christian Weber  (CWeb)
      Sandro Aho: Ich habe von Natur aus ein unterdurchnittliches Lungenvolumen. Wenn ich mich körperlich anstrenge, bekomme ich durch den Widerstand der Maske schlicht zu wenig Luft. Aber klar, wenn Extremsportler das können, dann kann ich das auch...
    4. Antwort von Heinz Jost  (bikeforfun)
      @weber, Können Sie das unterdurchschnittliche Volumen beziffern?