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3:1 im 2. Halbfinalspiel Baltisberger diesmal entscheidend: ZSC gleicht gegen Davos aus

Mit seinen 34 Jahren weiss das ZSC-Urgestein Chris Baltisberger längst, wo das Tor steht. Nach seinem (am Ende wirkungslosen) Doppelpack bei der 2:4-Startniederlage in Davos war der Stürmer der 4. Linie auch im 1. Spiel vor Heimpublikum zur Stelle – und diesmal entscheidend.

Eine Viertelstunde vor Spielende brachte Dean Kukan den Puck im Powerplay vor das HCD-Tor. Dort arbeitete Baltisberger den Puck regelrecht über die Torlinie zum 2:1. Es sollte der spielentscheidende Treffer bleiben.

3 Jahre lang kein Playoff-Heimspiel mehr verloren

In der Schlussphase konnte Vinzenz Rohrer gar noch nachdoppeln: Mit aggressivem Spiel hinter dem gegnerischen Tor verhalf er seinen Farben erst zum Puckbesitz und würgte das Spielgerät Sekunden später zum 3:1 über die Linie.

Qualifikationssieger Davos konnte nicht mehr reagieren und musste dem Titelverteidiger den 1:1-Ausgleich in dieser Playoff-Halbfinalserie gewähren.

Die Lions bauten dank dem Erfolg ihre unfassbare Heimserie aus. In den Playoffs feierte der ZSC vor eigenem Anhang mittlerweile 19 Siege in Serie. Die letzte Niederlage datiert vom 5. April 2023 (3:5 im Halbfinal gegen Biel).

Powerplays bestimmend

Nach einem torlosen 1. Drittel hatte die Partie im Mittelabschnitt Fahrt aufgenommen. Der HCD leistete sich gleich 2 Strafen in Folge, das 2. Powerplay konnten die Zürcher ausnutzen. Jesper Fröden versuchte es erst selber und legte nach seinem erfolglosen Abschluss gekonnt mit der Backhand auf Rudolfs Balcers ab. Der Lette traf mühelos zum 1:0.

Kurz darauf spielten die Zürcher die Gäste erneut aus, Juho Lammikkos Pass auf den vor dem Tor freistehenden Denis Hollenstein fehlten am Ende wenige Zentimeter Genauigkeit.

ZSC-Teamstrafe bringt den HCD zurück

Auch die Davoser fanden den Zugang in dieses Spiel 2 über ein Powerplay, welches der ZSC kurz nach Spielhälfte mit zu vielen Spielern auf dem Eis möglich machte. Der Bündner Yannick Frehner lenkte einen Abschluss von Calle Andersson ab und erwischte so den unglücklichen Simon Hrubec zwischen den Schonern zum 1:1. Am Ende verkam dieser Ausgleich zur Makulatur.

Nun ist klar, dass das prestigeträchtige Duell über mindestens 5 Spiele gehen wird. Die 3. Partie steht am Mittwoch wieder im Bündnerland an.

National League

Radio SRF 1, Abendbulletin, 06.04.26, 22:00 Uhr ; 

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