- Freiburg entscheidet Spiel 4 des Playoff-Viertelfinals bei den Rapperswil-Jona Lakers deutlich mit 6:2 für sich.
- Damit gleicht Gottéron die Best-of-7-Serie zum 2:2 aus und erobert den Heimvorteil zurück. Spiel 5 steigt am Samstag in Freiburg.
- In Duell zwischen Davos und Zug kann der EVZ auf 1:3 in der Serie verkürzen.
Was sich bereits am Dienstag in Spiel 3 in Freiburg angedeutet hatte, bestätigte sich in Spiel 4 am Obersee: Freiburg ist auf bestem Weg, seiner Favoritenrolle im Playoff-Viertelfinal gegen Rapperswil-Jona doch noch gerecht zu werden. Der Quali-Zweite deklassierte die Lakers auswärts gleich mit 6:2, feierte den zweiten Sieg de suite und stellte in der Best-of-7-Serie auf 2:2.
Schneller, präziser, härter
Die Freiburger waren vom ersten Bully an das klar bessere Team. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien, in welchen Gottéron sich im Abschluss sehr schwergetan hatte, stimmte im zweiten Auswärtsspiel auch die Chancenverwertung. Bereits nach acht Minuten brachte Verteidiger Michael Kapla die Gäste in Führung, nachdem er SCRJ-Schlussmann Melvin Nyffeler zwischen den Beinen erwischt hatte.
Früh im Mitteldrittel doppelten die Saanestädter durch Topskorer Henrik Borgström nach (21.). Zwar kamen die Lakers in der 26. Minute aus dem Nichts und nach einem möglichen Foul an Yannick Rathgeb durch Nico Dünner zum Anschlusstor. Mitten in der besten Phase der Gastgeber nahm ausgerechnet Rathgeb den Rapperswilern mit dem 3:1 wieder den Wind aus den Segeln (36.).
Lakers fallen auseinander
So defensiv solid die Lakers in den ersten beiden Partien aufgetreten waren, so löchrig präsentierte sich die Mannschaft von Coach Johan Lundskog in Spiel 4. Statt der grossen Wende im letzten Abschnitt wurde das Heimteam von den Gästen eiskalt ausgekontert. Nathan Marchon (45.) und Kevin Nicolet (46.) zogen Rapperswil-Jona mit einem Doppelpack innert 22 Sekunden endgültig den Stecker. Drei Minuten später gelang Rathgeb gar noch das 6:1.
Immerhin: Der letzte Treffer der Partie ging auf das Konto der deutlich unterlegenen Lakers. Sandro Zanggers 2:6 war aber nicht mehr als Resultatkosmetik. Somit wandert der Heimvorteil wieder zurück zu Gottéron. Wollen die Lakers doch noch den Halbfinal erreichen, müssen sie noch ein zweites Mal in Freiburg gewinnen. Die nächste Chance dazu bietet sich am Samstag.