Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung ZSC Lions - Davos
Aus powerplay vom 30.10.2020.
abspielen
Inhalt

6:3-Sieg gegen Davos Blitztor bringt Lions auf die Erfolgsspur zurück

  • Nach 3 Niederlagen in Serie finden die ZSC Lions beim 6:3-Heimerfolg gegen Davos zum Siegen zurück.
  • Schon nach 21 Sekunden bringt Chris Baltisberger die Zürcher in Führung.
  • Im letzten Drittel überstürzen sich die Ereignisse mit 4 Treffern in 12 Minuten.
  • Diverse andere Partien mussten Corona-bedingt verschoben werden.

Eine wegweisende Szene ereignete sich im Mitteldrittel. Nachdem sich die Lions innert kürzester Zeit 3 kleine Strafen geleistet hatten, konnten die Davoser beim Stand von 0:2 fast 3 Minuten lang in doppelter Überzahl agieren. Doch statt zu verkürzen, traf ZSC-Topskorer Denis Hollenstein nur 17 Sekunden nach Ablauf der letzten Strafe zum 3:0 (26.).

Video
Flüeler mit Big Save – Hollenstein eiskalt
Aus powerplay vom 30.10.2020.
abspielen

Schon zu Beginn war den Lions der unbedingte Wille anzusehen gewesen, nach den Niederlagen gegen Zug (2x) und Ambri eine Reaktion zu zeigen. Ein erstes Zeichen setzte Trainer Rikard Grönborg, indem er den Schweden Fredrik Petterson nur als 13. Stürmer nominierte und äusserst spärlich aufs Eis schickte. Zudem erhielt Lukas Flüeler nach 5 Spielen als Ersatzkeeper erstmals wieder den Vorzug vor Ludovic Waeber.

ZSC im ersten Drittel deutlich überlegen

Auch die Spieler waren um Wiedergutmachung bemüht. Sie legten vor leeren Rängen los wie die Feuerwehr und reüssierten durch Chris Baltisberger nach starker Vorarbeit von Garrett Roe bereits nach 21 Sekunden ein erstes Mal. Raphael Prassl doppelte schon in der 6. Minute nach. 18:5 lautete das Schussverhältnis nach dem 1. Drittel.

Video
Chris Baltisberger trifft schon nach 21 Sekunden
Aus Sport-Clip vom 30.10.2020.
abspielen

Nach dem Nackenschlag durch Hollenstein war es dann Marco Pedretti, der das Skore im Mitteldrittel weiter in die Höhe schraubte. Bei diesem Treffer konnte sich Flüeler einen Assist gutschreiben lassen.

Lions fallen in alte Muster zurück

Im letzten Drittel schienen dann die Lions angesichts des komfortablen Vorsprungs ins alte Fahrwasser zu geraten. Die Passivität der Zürcher nützten Andres Ambühl (49./in Überzahl) und Luca Hischier (52.) zu 2 schnellen Treffern. Zudem vergab Simon Knak in der 53. Minute eine Topchance zum 3:4.

Und auch nachdem Baltisberger mit einem Ablenker im Powerplay erneut eine 3-Tore-Führung bewerkstelligt hatte (56.), kamen die Hausherren nicht zur Ruhe. Ambühl brachte seine Farben im Powerplay erneut heran (59.). Erst nach dem Empty Netter durch Christian Marti 49 Sekunden vor Schluss war die Partie dann endgültig entschieden.

Davos behält Rote Laterne

Davos bleibt aufgrund der Niederlage am Tabellenende stecken, hat aber im Gegensatz zu anderen Teams erst 5 Saisonspiele absolviert. Zum Vergleich: Die ZSC Lions auf Platz 2 stehen bereits bei 11 Partien.

SRF zwei, powerplay, 30.10.2020, 22:15 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Es nimmt mich wunder wenn der HCD mal wieder ein Spiel gewinnt. 31 Meistertitel und NIE den Cup gewonnen, eine Schande für einen Rekordmeister. Und nun immer den Beginn der Matches verschlafen! Gestern beim Z, am Sonntag beim SCB. Christian Wohlwend würde besser daran tun, die Spieler nicht bündnerisch starrsinnig zu unnützen Bergklettertouren zu zwingen. Was wenn Jemand zu Tode abstürzen würde? Könnten da Raffainer/Wohlwend noch gut schlafen? Oder würde sie das Gewissen plagen? (Mitschuld!!!!).
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Markus Schaub: Ich als HCD-Fan finde es zwar durchaus schade, dass der HCD den Cup nie gewinnen konnte. Aber eine Schande finde ich das jetzt nicht unbedingt. Im Eishockey hat bzw. hatte der Schweizer Cup nie die Tradition wie im Fussball. Da finde ich es als durchaus verschmerzbar, wenn der HCD nicht auf der Liste der Sieger des Schweizer Cups erscheint. Da sind mir gute Leistungen in der Meisterschaft wichtiger. Und die werden bestimmt wieder kommen, sofern die Saison weiter andauert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen