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EVZ-Trainer Tangnes lässt es in der Kabine krachen
Aus Sport-Clip vom 02.05.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 43 Sekunden.
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Blick in den Blätterwald «Tangnes' Meisterwerk» und die «Mutter aller Niederlagen»

Zug-Trainer Dan Tangnes wird nach der erfolgreichen Titelverteidigung von den Schweizer Medien mit Lob überhäuft

Eine dramatische Final-Serie hat am Sonntag mit der erfolgreichen Titelverteidigung des EV Zug ein Ende gefunden. Ein Auszug der Reaktionen der Schweizer Presse:

  • «Die von Trainer Dan Tangnes eingeimpfte Siegermentalität hat auch nach dem Titelgewinn letzten Frühling ihre Wirkung nicht verloren und bedurfte nur einer geringen Auffrischung», schreibt die Zuger Zeitung in ihrem Kommentar. Das Blatt ist voll des Lobes für den norwegischen Trainer: «Tangnes ist nicht nur Chefdirigent eines Orchesters hochbegabter und williger Hockeyspieler. Er ist Motivator und feinfühliger Zuhörer. Ob privat oder im Hockey-Business – sein Lebens- und Arbeitsprinzip beruht auf folgender Maxime, mit jeder Person eine menschliche, harmonische und gleichzeitig professionelle Beziehung einzugehen. Diskutieren auf Augenhöhe. Die Profilierungssucht anderer ist ihm fremd.»
Es ist die Mutter aller Niederlagen – und für den Coach Grönborg vielleicht die eine zu viel.
Autor: NZZ
  • «Dan, wer? Dan, the Man!», titelt der Blick. Die erst dritte erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Jahrtausend schreibt das Boulevard-Medium dem Norweger zu: «Weil für ihn der Mensch hinter dem Spieler zählt, weil er so Vertrauen schafft, das ihm die Spieler zurückzahlen, indem sie seine Vorgaben mit Herzblut und Überzeugung erfüllen. Meisterlich.»
  • ZSC-Trainer Rikard Grönborg kommt hingegen wenig überraschend Kritik entgegengeflogen. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt von einer «historischen Playoff-Schmach» und wagt den Blick in die Kristallkugel: «Es ist die Mutter aller Niederlagen – und für den Coach Grönborg vielleicht die eine zu viel, trotz Vertrag bis 2023.» Der letzte Titel der ZSC Lions liegt nun 4 Jahre zurück. Gemessen am finanziellen Aufwand ist die titellose Durststrecke für die NZZ zu lang: «Mit den Privilegien gehen Pflichten einher, eine Erwartungshaltung. Wer ein solches Luxuskader finanziert, soll sich in einer gewissen Regelmässigkeit Erfolge ausrechnen dürfen.»
Ja, 2022 war der bisher beste Final.»
Autor: Watson
  • «Hatte der Titel 2021 mit verkürzter Halbfinal- und Finalserie und in leeren Stadien noch mit einem Sternchen versehen werden müssen, kann man jetzt nur sagen: Chapeau!», lobt der Tages-Anzeiger den alten und neuen Meister. Kritik an Grönborg kommt auch nicht zu kurz: «Rikard Grönborg coacht auch bei den ZSC Lions, als wäre er ein Nationalcoach: primär darauf bedacht, für das nächste Spiel das bestmögliche Team aufs Eis zu schicken. Wenn die Zürcher den eigenen Talenten nicht einen Weg aufzeigen, wie sie in die erste Mannschaft gelangen können, wird diese Quelle dereinst versiegen.»
  • Das Online-Portal Watson stellt sich die Frage nach dem historischen Stellenwert der Finalserie und gibt die Antwort gleich selbst: «Eine dramatische Wende vom 0:3 zum 4:3, allerhöchstes Niveau und Schweizer in den Hauptrollen: Ja, 2022 war der bisher beste Final.»

SRF zwei, sportlive, 01.05.2022, 19:50 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Flury  (Simplizissimus)
    Des einen Sieg ist immer des anderen Niederlage. Legendärer Sieg zu legendärer Niederlage….Es lebe die Statistik und die Saison 22/23!
  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    Wenn schon dann schon eher der Vater!
  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Grönborg muss weg! Es zeichnete sich bereits letzte Saison ab dass er nicht der Richtige ist. Er hat zwar das Finale erreicht, aber nach 0:3 musst du das Ding nach Hause bringen. Das Alles soll aber den EVZ nicht schmälern. Ein würdiger und verdienter Meister der das Kunststück geschafft hat den Titel zu bestätigen. Chapeau. Wir greifen nächste Saison aber wieder an. ;-) Hopp ZSC!
    1. Antwort von Lukas Leemann  (Luka22)
      @stefan zürcher: auf DiDomenico neu beim SCB bin ich sehr gespannt. Er hatte bei Gotteron alle Freiheiten und sich sichtlich wohl gefühlt. Warum hat er gewechselt? ich vermute nicht, weil er eine neue Herausforderung gesucht hatte. Seis drum... aber was ist, wenn er sich beim SCB mehr unterordnen kann?!

      Der SCB hat nächstes Jahr ein sehr gutes Team, trotzdem sind Zweifel angebracht (auch von Wüthrich bin ich nicht so überzeugt wie die es in Bern sind...).